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Venezuela. Notizen

2 Wochen Aufenthalt in Venezuela im März 2012 - Reise von Bogota nach Venezuela - der Grenzübertritt ins Chavez-Venezuela: eine feste Adresse haben - Mentalität - Klima - ewige "Revolution" - Öffnungszeiten - Militärstil - Geldscheine - Spanisch - Verkehr - Strassengestaltung - öffentlicher Verkehr - Armut - Wasser - katholischer Rom-Kirchenterror - Hotels - Manöver gegen Ausländer am Bankomaten - Verbot des Geldverschickens ins Ausland - Verpflegung - Verstaatlichung der Lebensmittelproduktion - Gesundheit - seriöse Polizei - Kindergeld - Casino - Internet - Disco - Western Union als "Grupo Zoom" - Einwanderung - Chavez verschenkt Wohnungen - Gefangene werden bezahlt - Taxifahrer der Colectivos erhalten Lohnerhöhung - der verlorene Hugo Chavez

von Michael Palomino (2012)

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Reise von Bogota nach Venezuela

Venezuela im März 2012 war ein sehr stolzer Staat mit einer armen Bevölkerung. Der Stolz ist für die einen durch den Ölreichtum und für die anderen durch den "Sozialismus" verursacht. Die Reise von Bogotá nach Venezuela beansprucht zu Land zwei Tage, von Bogota nach Bucaramanga mit einem Reisebus (z.B. mit der Busfirma "Berlinas" oder "Copetran", leider viel zu kalt klimatisiert und mit Winterkleidung und Decken). Die Reise von Bogota nach Bucaramanga abwärts dauert 12 Stunden, in umgekehrter Richtung aufwärts 15 Stunden. Dabei muss man wissen, dass in Bucaramanga die Hotels regelmässig voll sind mit eben all denjenigen Leuten, die von Bogota nach Venezuela reisen, vor allem am Montag. Das heisst, man sollte sich ein Hotel kurz vor Bucaramanga aussuchen und kurz vor Bucaramanga den Bus auf eigene Faust verlassen, um nicht vor vollen Hotels zu stehen.

Von Bucaramanga bis Cucutá sind Kleinbusse unterwegs, die von einer bestimmten Kreuzung abfahren. Die Taxifahrer wissen Bescheid. in unendlichen Serpentinen überwinden die Kleinbusse dann die nächste Andenkette. Natürlich fehlt auch hier wieder ein Tunnel, und die von Alkohol geprägte, kolumbianische Regierung, die 75% des Haushalts weiterhin für die Armee ausgibt, hat nicht im Sinn, an diesem Serpentinenzustand der Postkutschenzeit etwas zu ändern. Die Fahrt dauert ca. 10 Stunden.  An der Kreuzung vor Cucutá muss man dann aussteigen und ein Taxi zur Grenze nehmen.

Der Grenzübertritt ins Chavez-Venezuela: eine feste Adresse haben

Die venezolanischen Grenzbeamten verlangen, dass man bei der Einreise eine Adresse in Venezuela angibt, samt Bundesstaat, in der sich die Stadt des ersten Aufenthalts befindet. Man sollte als Tourist genau vorbereitet sein und günstige Hotels aus einer bekannten Stadt aus dem Reiseführer angeben, und den Bundesstaat wissen, wo man dann eine Nacht verbringen muss. Wer keine Adresse hat, wird abgewiesen und muss sich im Internet ein Hotel suchen, das dann sicher einen hohen Preis hat.

Die erste Übernachtung wird dann in San Cristóbal (Bundesstaat Tachira) sein und die Weiterfahrt am nächsten Tag nach Caracas oder nach San Fernando. Risikofreudige Leute können auch direkt nach der Ankunft in San Cristóbal ihre Weiterfahrt buchen und die Nacht durchfahren - aber man soll sich dann nicht wundern, wenn eventuell der Chauffeur einschläft und die Reise eventuell direkt in den Himmel geht.

Hotels in San Cristóbal (Bundesstaat Tachira, Venezuela):

-- Residencia El Sol (teuer, gross, sicher Zimmer frei)
calle 5bis Nº3-126 el Lobo
sector Paramillo
San Cristóbal
tel. 0058-(0)27 635 64 149
e-mail: info@residenciaturisticaelsol.com

-- Mon Cricket Hotel (billiger, aber kleiner)
calle 12 Nº12-84 Esquina Carrera 13
sector San Calros
San Cristóbal
tel. 027-63 44 56 46 - 344 62 04
e-mail: reservaciones@moncrickethotel.com

Mentalität in Venezuela
Die Menschen in Venezuela sind eigentlich sehr weltoffen, gleichzeitig aber auch sehr besonnen, kaum hektisch, sind kaum manipulierbar, erwarten aber oft eine bessere Welt, die bis heute noch nicht gekommen ist.

Klima in Venezuela
In Venezuela ist das Klima sehr heiss und 30 Grad sind am Tag normal.

Die ewige "Revolution"
An jeder zweiten Mauer prangte in Venezuela in grossen, roten Buchstaben das Wort "Revolution", wobei die Revolution nie zu Ende ist und viele Leute in einem dauernden "Fieber" leben, die "Revolution" zu vollbringen und alles besser zu machen, obwohl die Regierung gleichzeitig viele Entwicklungen blockiert. Mao-Diktator Hugo Chavez beherrscht den nationalen CNN-Sender und hat selber zwei Fernsehsender schliessen lassen. Oppositionelle Sender müssen vom Ausland aus senden, melden die Wahrheit und können dort nicht geschlossen werden.

Öffnungszeiten: Trotz dieses Revolutions-"Fiebers" wird in vielen Städten in Venezuela eine Siesta von 12 bis 16 Uhr abgehalten, um die enorme Mittagshitze im Land zu umgehen. In dieser Siesta-Zeit verkehrt auch kaum öffentlicher Verkehr. Das heisst, diese Siesta in Venezuela ist praktisch ein Diktat. Ausserdem ist es so, dass am Samstag oft schon um 12 Uhr Mittags die Läden zugehen und der gesamte Samstagnachmittag und Sonntag ist ohne viel Geschäftsverlauf. Sogar in Caracas ist am Sonntag alles zu und kein einziges Internetcafé hat geöffnet. Es ist alles zu ausser Restaurants, Märkte und Casinos. Das heisst, Casino ist offen, Internet und Western Union aber nicht, und das ist doch einfach pervers. Es ist eine Kunst, in Venezuela ein Internetcafé zu finden, das am Sonntag geöffnet ist. In manchen Einkaufszentren (centro comercial, kurz "c.c.") gibt es Internetcafés, die auch am Sonntag geöffnet haben, aber da muss man sich bereits in Caracas auskennen, um diese Einkaufszentren auch zu finden, denn dazu ist eine Fahrt mit der U-Bahn erforderlich. Taxi kommt in Caracas sehr teuer zu stehen.


Beispiel eines Internetcafés, das auch am Sonntag offen hat (Angabe der Bevölkerung): calle Elice zwischen avenida Francisco de Miranda und avenida Libertador, Haus Residencial Elite, im Quartier Chacao in Caracas.

Viele Geschäfte in Venezuela haben kein einziges Schild am Eingang, und wenn das Geschäft geschlossen ist, wissen nur die Einheimischen, was sich im Geschäft hinter dem Rollladen befindet.

Samstags und Sonntags haben kaum Geschäfte geöffnet, aber an diesen beiden Tagen sind in Venezuela grosse Feste und Partys erlaubt.

Im Aufzug kann es sein, dass da unverständliche Abkürzungen stehen wie z.B. "PB", was "planta baja" bedeutet, also Untergeschoss.

Militärstil bei den Umgangsformen: Als Kompensation für den unterschwelligen Frust herrscht in Venezuela zum Teil derselbe harsche und unfreundliche Umgangston wie im kriminellen Peru. Dies gilt in Venezuela auch für die Erziehung von Kindern, die zum Teil als "carajito" ("Verdammtes") oder als "guaricho" oder als "chamo" bezeichnet werden. Grausamer kann man Seelen nicht traktieren. Die Mütter erniedrigen systematisch die Buben und die Männer. Es ist nur logisch, dass solche rabiaten Umgangsformen - die als "Eigenschaft" von Widerstand gewertet werden - die Entwicklung von Intelligenz und jeglichen ganzheitlichen Geist blockieren. Die Männer in Venezuela - und im kriminellen Peru ist es genau gleich - bleiben somit meistens ewige Kinder (puer aeternus) und niemand nimmt nichts mehr ernst. Die Latino-Männer aber meinen, dies sei "normal" und wissen nichts von der Sklaverei, die sie den Frauen zu verdanken haben.

Militärstil Verkaufsstrategie: Auch in Venezuela (wie in Kolumbien und im mittleren und nördlichen Ecuador) gilt der militaristische Stil, mit Menschen umzugehen, und alle Verkäufer und Verkäuferinnen schreien "zu Befehl" ("a la orden"), um das Publikum zum Kauf anzureizen - ein grausamer Psychoterror.

Militärstil Frisur: Der Militärstil in Venezuela erstreckt sich auch auf die Frisur. Als Hugo Chavez wegen sinnloser Bestrahlungsbehandlungen alle Haare ausgefallen waren, konnte man mehrfach Männer mit "Chavez-Glatzen" sehen .

Geldscheine in Venezuela: Venezuela besticht durch Geldscheine, auf denen nicht nur Männer, sondern auch Tiere und Pflanzen abgebildet sind. Gleichzeitig sind aber auch 2er- und 5er-Geldscheine vorhanden, deren Wert doch eher in Münzen geprägt werden sollte, um ein Chaos im Portemonnaie zu vermeiden.

Spanisch in Venezuela: In Venezuela werden relativ oft eigene Wörter verwendet als im kriminellen Peru, Ecuador oder Kolumbien. Wie es zu dieser Sprachentwicklung kam, wissen die Linguisten. Beispiel ist das Wort Banane, das in Venezuela weder "banano" noch "plátano" heisst, sondern "cambur".


Verkehr in Venezuela

Venezuela hat bis heute eine Tradition der alten "Strassenkreuzer", die noch aus den "USA" stammen (zum Beispiel die alten "Dodge"). Es sind oft noch die alten Süffel der 1960er Jahre. Die Venezolaner lassen sich diese Tradition der grossen Autos nicht nehmen und das Öl ist in Venezuela billig und somit bleibt der Strassenkreuzer bis heute ein Statussymbol.

Venezuelaner nehmen sich in Sachen Verkehr die "USA" gerne zum Vorbild, und deswegen können alle Venezuelaner in der Spur fahren. Aber Blinker werden eher selten bis gar nie bedient, da verhalten sich die Venezuelaner wie die Peruaner.

Venezuela hat bis heute (2012) eine Tradition, dass die meisten Getriebe Automatik sind. Automatikschaltungen sind in diesem Land, wo es nicht viele hohe Berge gibt und der Höhenunterschied maximal 1500 Meter beträgt, auch gut anwendbar.

Stadtumfahrungen kennt Venezuela bis heute nicht, sondern es geht alles durchs Zentrum. Fussgängerüberführungen an mehrspurigen Strassen fehlen, und so kommt es durchaus vor, dass Fussgänger auch vierspurige Autobahnen zu Fuss überqueren müssen, z.B. auf der Strecke zwischen San Fernando und Carácas kurz vor Carácas. Das müsste sofort korrigiert werden.

Das Dreirad-Lastenvelo ist in Venezuela praktisch nicht vorhanden. Dafür transportieren arme Leute in beschränkter Weise Waren auf normalen Velos.


Strassengestaltung in Venezuela

Hausnummern, Strassennamen und Trottoirrampen habe ich in Venezuela kaum gesehen und gibt es in den Aussenquartieren überhaupt nicht - mit allen Nachteilen, die das im Notfall mit sich bringt. Eine stufenlose Allee-Überquerung ist in Venezuela eine absolute Seltenheit.

Überlandstrassen sind in Venezuela oft von dicken Ölpipelines begleitet.

In der Region Caracas sind Autoschlangen und Staus keine Seltenheit, denn in Sachen Veloverkehr wird absolut nichts getan.


Öffentlicher Verkehr in Venezuela

Regionaler Busverkehr: An den Kleinbussen sind keinerlei Routen angegeben. Die Bewohner können sich nur an der Farbe der Busse orientieren. Touristen sind absolut aufgeschmissen und haben weder Linienkarten noch selbständige Orientierung an den Bussen zur Verfügung.

Nationaler Busverkehr mit Winterklima: Die Überlandbusse (buses interprovinciales) in Venezuela haben alle total verdunkelte Scheiben gegen die Sonne. die Reise in der Nacht ist in Venezuela sehr beliebt, um die Tageshitze zu vermeiden.

Die Abfahrtszeiten sind meistens mit 30 Minuten Verspätung.

Ausserdem sind die Klimatisierung jeweils viel zu stark eingestellt, falls es sich um einen klimatisierten Bus handelt. Das heisst, in Venezuela herrscht bis heute die Mentalität, dass sich jemand "besser" fühlen soll, wenn er eine "starke" Klimaanlage hat. Dieses Macho-Gehabe in Sachen Klimaanlagen führt dazu, dass die Buspassagiere zum Teil in Winterkleidern und mit vielen Decken reisen müssen, um nicht zu erfrieren. Gleichzeitig haben der Buschauffeur und der Beisitzer aufgrund der Konstruktionsfehler fast keine Klimatisierung und fühlen nie, wie die Passagiere leiden. Am Tag kann man sich manchmal einen sonnigen Platz aussuchen, um die kalte Klimaanlage etwas auszugleichen.

Die Industrie, die die Überlandbusse produziert, und die Buschauffeure sind bis heute nicht bereit, auf die Passagiere mehr Rücksicht zu nehmen sondern "ziehen" ihre Klimaanlagen-Show rücksichtslos durch. Die Industrie verweigert es sogar, dass man Klimatisierungsdüsen abdecken kann. Man muss die Düsen mit Tampons verstopfen, die man aus WC-Papier zusammenrollt. Die Klimaanlagen in den Reisebussen in Venezuela sind derart stark eingestellt, da kondensieren die Busscheiben zum Teil von aussen her.

Da nützt es auch nichts, dass die Überlandbusse in Venezuela fast alle mit Automatikgetriebe ausgestattet sind und dass die Busse flackernde Bremslichter haben.

Nationaler Busverkehr: Verpflegung: Verpflegung unterwegs ist in Venezuela kaum vorhanden. Die "fliegenden Händlerinnen" mit Empanadas, Wasser und Früchten wie in Peru oder in Ecuador gibt es in Venezuela nicht. Man muss sich den Vorrat für eine Reise in Venezuela selber mitbringen. Manchmal werden auch an Ampeln oder bei Zahlstellen oder in Ortszentren in der Strassenmitte kleine Verkaufsposten aufgestellt, um Buspassagiere durchs Fenster zu bedienen. Diese Verkaufsposten in der Strassenmitte sind eigentlich lebensgefährlich, aber die venezolanische Regierung toleriert das.

Der Stolz auf Autoverkehr ist in Venezuela derart über-ausgeprägt, so dass die Chauffeure die Motoren stundenlang im Lehrlauf laufen lassen, wenn die Busse auf Passagiere warten, zum Beispiel im Busterminal "Zur Fahne" ("La Bandera") von Caracas, und das ist absolut nicht angenehm.

Nationaler Busverkehr: Terminals: An den Busterminals der Städte in Venezuela fehlen regelmässig Bankomaten. Und in Caracas sind zwar an den Busterminals Bankomaten vorhanden, aber die funktionieren nicht mit den internationalen Bankkarten. Die Zustände mit den fehlenden Bankomaten an Busterminals in Venezuela sind jämmerlich und sind des Landes eigentlich wirklich nicht würdig.

Spezielle Regeln mancher Buslinien: Manche Buslinie hat dann auch ihre eigenen Regeln und verlangt für ein grosses Gepäckstück einen Extra-Zuschlag von 50 Bolivares, z.B. die Busfirma "Expreso Oriente" am "Terminal de Oriente" auf der Fahrt von Caracas nach Ciudad Bolivar. Am Ende mussten Gepäckstücke im Gang der Passagiere untergebracht werden, weil der Bus zu viele Plätze hatte, aber nicht genug Platz für Gepäck. Das heisst, der Bus war simpel und einfach falsch konstruiert und bot zu viele Plätze an, und die Busfirma wollte an der zu hohen Anzahl Plätze festhalten.

Taxis: Taxifahrer in Venezuela fahren sehr diszipliniert und haben einen relativ hohen Verdienst. Taxifahrer verdienen z.B. in San Fernando 300 Bolivares pro Tag, das heisst 9.000 Bolivares pro Monat, und dies ist ein Spitzenverdienst. Das heisst: Venezuela hat dasselbe Problem wie Kolumbien und Peru, dass die Taxifahrer am meisten verdienen und die Lehrpersonen und intellektuellen Berufe nichts, und so nimmt das intellektuelle Niveau im Staat immer mehr ab und nicht zu. Aber das kümmert die Präsidenten wenig, weil eine dumme Bevölkerung leichter regierbar ist.

Gleichzeitig war aber auch Taxihuperei zu beobachten, vor allem in Caracas.


Armut in Venezuela

Armut in Venezuela manifestiert sich
-- in schlechtem Strassenzustand
-- in Abfallbergen, die in gewissen Städten die Arroganz der Bevölkerung ausdrücken (vor allem in Maracaibo)
-- in Leintüchern mit Löchern in Hotels
-- in der Tatsache, dass man am Bankomaten nur 600 Bolivares abheben kann
-- in der Tatsache, dass kaum grosse Geschäfte existieren
-- in der Tatsache, dass in manchen Städten die Kriminalität derart hoch ist, dass viele Geschäfte bereits um 17 Uhr schliessen und ab 18:30 die Altstadt komplett ausgestorben ist und kein öffentlicher Verkehr mehr existiert - z.B. in Ciudad Bolivar
-- die Armut ist auch dadurch ersichtlich, dass in Aussenquartieren gar keine Bankomaten oder Banken vorhanden sind, sondern um Geld abzuheben oder um Geld zu beziehen, muss jeder Kontoinhaber ins Stadtzentrum "reisen", was schon bis zu über eine Stunde in Anspruch nehmen kann
-- die Armut zeigt sich ausserdem bei nicht reparierten Geräten und halb defekten Geräten, zum Beispiel bei Klimaanlagen, wo dauernd Wasser heraustropft
-- und die Armut zeigt sich auch darin, dass in der Gesellschaft kaum Regenschirme vorhanden sind und auch kaum Regenschirme verkauft werden, die auch als "Sonnenschirme" gebraucht werden können
-- und die Armut zeigt sich auch in der geistigen Armut, wenn Autobesitzer mit der Alarmanlage spielen - wie im kriminellen Peru
-- die Armut in Venezuela zeigt sich auch an den vielen gestohlenen Kanaldeckeln, die als Altmetall "wiederverwertet" werden und die eine dauernde Gefahr darstellen, und diese offenen Schächte werden dann jeweils systematisch mit Müll vollgekippt
-- und Reklame wird oft direkt an die Hausfassade oder direkt an Mauern gemalt.

Gleichzeitig ist aber Wasser sparen in Venezuela eher unbekannt und logische und kleine Massnahmen zum Wasser sparen wie ein schwerer Stöpsel bei der WC-Spülung oder die Volumenverkleinerung beim WC-Tank werden in Venezuela nicht umgesetzt.

Wasser
In den Haushalten von Venezuela herrscht eine chronische Wasserknappheit, denn leider ist auch das Leitungswasser in Venezuela nicht trinkbar und auch die breite Armenschicht muss jeden Liter Wasser als Mineralwasser kaufen und trinkt natürlich deswegen viel zu wenig Wasser. 1 Liter Wasser kostet 10 Bolivares (ca. 1,30 Dollar). Es ist ein Horror.


Katholischer Rom-Kirchenterror in Venezuela

Auch in Venezuela existiert - wie im kriminellen Peru - das terroristische Religionsradio, das laufend Predigten laufen lässt, um die Menschen zum "katholischen" Rom-Glauben zu missionieren. Aber eigentlich ist diese Kirche mit ihrem Juden "Jesus" nur für Juden und für Rom da, mehr nicht, und die Kirche sollte eigentlich dekolonialisiert werden und die Kirchen können in Gebäude für soziale Zwecke für alle umgewandelt werden.

Es gibt in Venezuela auch Buslinien, die meinen, sie müssten mit Kirchenpropaganda auf der gesamten Fahrt ihre Passagiere missionieren. Dieser Psychoterror mit der Verwandlung eines Busses in eine Kirche war auf einer Fahrt zwischen San Fernando und Caracas festzustellen.


Hotels in Venezuela

Leider waren die Hotels in Venezuela alle von mir besuchten Hotels ohne Internet (Hotels in Caracas, in San Fernando, in Ciudad Bolivar, in Guiria und in Coro).

Oft waren Löcher in den Wänden (in den Fenstern oder dort, wo die Klimaanlage montiert war, mit Gratis-Lüftung und Gratis-Zugang für Mücken) zu beobachten, oder es fehlten ganze Fensterscheiben (in Caracas) und Fenster waren eingerostet und unbeweglich (z.B. in Caracas).

Spannbetttücher fehlen scheinbar in Venezuela und konnten in keinem einzigen Hotel beobachtet werden. Das Leintuchchaos war dann jeweils entsprechend gross.

Die Einrichtungen in den Hotels von Venezuela sind alt wie in den 1960er Jahren, mit alten Wirbel-WC-Schüsseln und viel zu grossen WC-Wassertanks. Venezuela kann auch keine perfekten Kachelböden in den Duschen legen, denn es bleiben immer Pfützen, die dann Mücken anziehen. Also muss man das Handtuch dann auch noch für den Boden im Bad einsetzen...

Ein günstiges Hotel in Ciudad Bolivar hatte sogar einen geneigten Boden, also ein Zimmer, bei dem der Boden abwärts geht. Das Fenster bestand nur aus einem Fensterladen. Das Klima war aber derart angenehm dort, dass man keine Fensterscheiben brauchte...

Stühle und Tische fehlen in den Hotelzimmern Venezuelas regelmässig.

Scheinbar werden die Hotels in Venezuela trotz der relativ hohen Preise kaum bis gar nicht kontrolliert.

Mao-Diktator Hugo Chavez liess das teure Hilton-Hotel in Caracas verstaatlichen, das nun Hotel Alba heisst.



Die Manöver der "Revolutions"-Regierung Chavez gegen Touristen und Ausländer in Venezuela

Die Regierung von Hugo Chavez hat innerhalb der Staatsverwaltung pikante Manöver installiert, um Touristen zu vergrätzen bzw. um ihnen den Aufenthalt systematisch zu erschweren:

Bankomaten gegen Touristen in Venezuela

An den Bankomaten - die in Venezuela eigentlich alle rund um die Uhr zugänglich sind - kann man maximal 600 Bolivares abheben, und dies ist bei normalen Hotelkosten (130 Bolivares pro Nacht in San Fernando, 150 bis 180 Bolivares pro Nacht in Caracas) leider nicht sehr viel, und so muss der Tourist alle drei Tage zum Bankomaten rennen, denn es funktioniert kaum eine direkte Buchung ab Bankkarte in den Hotels. Leider stehen Bankomaten in Venezuela auch nur in den Stadtzentren und sind in den Aussenquartieren kaum verfügbar, und für internationale Bankkarten sind nur Bankomaten im Zentrum da. Das heisst, die meisten Bankomaten in Venezuela akzeptieren nur die einheimischen, vierstelligen Codes und die sechststelligen Codes europäischer Bankkarten werden nicht akzeptiert. Das Venezuela des Mao-Diktators Hugo Chavez hat also ein notorisches Bankomatenproblem.

VISA Plus nicht benutzbar: Die Regierung von Hugo Chavez blockiert das System von VISA Plus, und dies bedeutet, dass die wichtigste Debit-Kreditkarte für Touristen gesperrt ist. Wer in Venezuela eine Debit-Kreditkarte mit dem System VISA Plus benutzen will, der bekommt vom Bankomat die Antwort, dass der Chip "defekt" sei, dass die Karte "unleserlich" sei oder dass der Automat zur Zeit nicht benutzbar sei etc.

VISA-Kreditkarte nur bei einer Bank: Die Regierung von Hugo Chavez lässt die Benutzung der VISA-Kreditkarte nur an einer einzigen Bank zu, die Bank "mercantil". Dies ist die einzige Bank, die internationale Beziehungen pflegen darf. Wer als Tourist also in Venezuela herumreist, muss bei der Ankunft in einer neuen Stadt immer zuerst diese spezielle Bank suchen, die die VISA-Kreditkarte akzeptiert.

Maestro-Karte: Einzig die Maestro-Karte funktionierte in Venezuela an vielen Orten, aber auch nur dort, wo internationale Bankkarten akzeptiert wurden. Viele Bankomaten akzeptieren aber nur einheimische Kreditkarten.

Das heisst: Der Psychopath Hugo Chavez und seine psychopathisch-ausländerfeindliche Regierung blockiert mit seiner Politik gegen VISA und gegen ausländische Kreditkarten systematisch den Tourismus und somit blockiert er Einnahmen für die ganze Wirtschaft in Millionenhöhe.

Die zwei "ersten Nummern" oder "letzten Nummern" des Reisepasses: Aus irgendeinem Grund verlangen die venezolanischen Bankomaten - neben all dem Terrorismus gegen Ausländer - als letzten Schritt zum Geldbezug - die zwei "ersten Nummern" oder "letzten Nummern" der Nummer des Reisepasses. Man muss in Venezuela also nicht nur mit einem Bankomatenchaos rechnen, sondern, wenn man einen Bankomaten gefunden hat, wo die internationale Karte geht, muss man auch einen Zettel mit der Passnummer IMMER dabeihaben, denn wenn man erst sucht, wenn das Menü es verlangt, schaltet das Menü nach 5 Sekunden auf "unvollständige Datenangabe" und bricht den Vorgang zum Geldbezug ab und alles muss von vorn beginnen. Der Rassismus von Herrn Hugo Chavez gegen Ausländer kennt eben keine Grenzen. Er will wirklich KEINE Touristen im Land...

Geldversand ins Ausland blockiert: Die Regierung von Hugo Chavez verbietet Touristen das Verschicken von Geld ins Ausland. Western Union verweigert Touristen mit gültigem Pass jegliche Dienstleistung. Die Anweisung, sich "einzuschreiben" und eine Woche auf eine Bewilligung zu warten kann dabei nicht ernst genommen werden, denn die Einschreibung ist derart kompliziert, dass ein Anwalt dafür benötigt wird, und zweitens wird von den Chavez-Behörden ein Hotel als Domizil sicher nicht akzeptiert. Das heisst, wer seine Miete mit Western Union ins Ausland überweisen will, der muss Venezuela verlassen. Chavez ist absolut kindisch.

Schirmmützen: Wer in Venezuela eine Schirmmütze (Baseballkappe) kaufen möchte, der sollte dies in Kolumbien tun, denn in Venezuela selbst sind die Preise für diese Schirmmützen zum Teil sehr hoch, um Touristen abzuzocken. Preise von 50 oder bis zu 80 Bolivares (10 Dollar) kommen relativ häufig vor und sind reine Abzockerei.


Verpflegung in Venezuela

Es war festzustellen, dass die Verpflegung in Venezuela in Restaurants durchaus gut und sauber ist, auch in einfachen Restaurants. Normale Salate werden nicht serviert. Manche Restaurants haben einen Fernseher laufen, aber viele auch nicht, so dass ein entspannteres Essen möglich ist.

In Raststätten auf langen Reisen dagegen werden oft nur "Arepas" angeboten - das sind Döner-ähnliche Konstruktionen.

Rasthalte auf der Strecke zwischen Caracas und Ciudad Bolivar ist Cupira, und der Rasthalt zwischen Caracas und San Fernando ist Cagua bzw. Ortiz, wo es fast nur Arepas gibt.

Bananen heissen in Venezuela nicht "bananos" und auch nicht "plátanos" sondern in Venezuela sind das "cambures".


Verstaatlichung der Lebensmittelproduktion und Mangelprodukte

Mao-Diktator Hugo Chavez hat in seinen Regierungsjahren die gesamte Nahrungsmittelproduktion verstaatlichen lassen, und dies hat negative Folgen: Niemand darf mehr privat Milch produzieren, und für Milch müssen die Venezolaner zum Teil bis zu 2 Stunden Schlange stehen oder Milch teuer auf dem Schwarzmarkt kaufen.

Auch das Saatgut wurde umorganisiert, so dass nur noch Parteimitglieder Saatgut erhalten.

Gut rentierende Früchte- und Gemüsemärkte wurden ebenfalls unter fadenscheinigen Begründungen "umorganisiert" oder geschlossen mit dem Resultat, dass neue Märkte öffneten, aber alles teurer wurde.

Durch all diese Massnahmen blüht der Schwarzmarkt. Wer ein Küchenöl auf dem Schwarzmarkt (ohne Schlangestehen) kauft, der muss 25 Bolivares bezahlen, mit Schlange liegt der normale Preis bei 6 Bolivares.


Gesundheit in Venezuela

Venezuela hat mit Kuba ein Abkommen, dass Kuba Ärzte in Venezuela arbeiten lässt, während Venezuela Kuba Erdöl schenkt. Dies hat zur Folge, dass so genannte Kubanische Einheiten ("módulos cubanos") in Aussenquartieren stationiert sind, so dass ärztliche Grundversorgung auch in Aussenquartieren von Städten stattfindet.

Dieses Tauschgeschäft von Ärzteleistungen gegen Öl hat aber auch zur Folge, dass viele kubanische Ärzte in Venezuela arbeiten und venezolanischen Ärzten die Arbeitsstelle wegnehmen und venezolanische Ärzte sich in anderen Ländern Stellen suchen müssen. Und die kubanischen Ärzte, die in Venezuela bleiben können, sind dann sichere Chavez-Wähler.

Das Abkommen funktioniert aber nicht mehr in allen Städten: In Städten mit einer hohen Kriminalität ist es aber so, dass diese Kubanischen Einheiten ("módulos cubanos") beraubt und überfallen werden und dann schliessen, weil die kubanischen Ärzte nicht an Orten mit solch brutaler Kriminalität arbeiten wollen.


Seriöse Polizei in Venezuela

Die Polizei in Venezuela hat anständige Kleider an, und Polizisten müssen keine Kappe tragen. Die Polizei in Venezuela hat auf mich einen absolut seriösen Eindruck gemacht.


Hohes Kindergeld in Venezuela

Aus der Bevölkerung war zu vernehmen, dass Mao-Diktator Hugo Chavez ein relativ hohes Kindergeld verteilt, so dass manche Frauen sich nach der Geburt des vierten Kindes nur noch vom Kindergeld ernähren können und nicht mehr arbeiten. Natürlich werden die Mütter durch diese Methode auch sichere Chavez-Wähler - so denkt Chavez...


Casinos in Venezuela

Unverständlicherweise lässt die "Revolutionsregierung" von Hugo Chavez die Casinos mit ihren destruktiven Geldspielautomaten weiterlaufen und lässt Menschen weiterhin mit Geld spielen. Hier scheint eine Beteiligung der Regierung an den Casinos vorhanden. Das gilt auch für Peru und für Kolumbien.


Internet in Venezuela

Internetcafés sind in Venezuela nicht sehr verbreitet. Man muss genau suchen, um eins zu finden, und in vielen Aussenquartieren existiert oft gar keins, vor allem ausserhalb von Caracas nicht. In den wenigen Internetcafés sitzen am Tag dann oft Kinder, die ihre Computerspiele spielen und damit die Internetverbindung blockieren. Am Sonntag haben die Internetcafés von Venezuela meistens zu und nur in den Einkaufszentren (centro comercial, kurz "c.c.") sind sie geöffnet.


Disco in Venezuela

Auf dem Land kann es vorkommen, dass aus Langeweile Strassendiskotheken organisiert werden.


Western Union in Venezuela: "Grupo Zoom"

Western Union wird im revolutionären Chavez-Venezuela als "Grupo Zoom" angeboten und so gut versteckt wie möglich. Es gibt kaum Western-Union-Büros in Venezuela, und wenn, dann sind keine Reklametafeln dafür aufgestellt, sondern nur die "Insider" wissen, wo die Büros von Western Union in Venezuela sind. Das gilt für alle Städte in Venezuela, auch für Caracas. Wer in einem Ort ein Lokal von Western Union sucht, der muss gut informierte Einwohner nach "Grupo Zoom" fragen, z.B. intelligente Restaurantbesitzer können dann weiterhelfen.

Da Ausländer in Venezuela aber kein Geld ins Ausland schicken dürfen, bzw. da das Geldverschicken im "revolutionären" Chavez-Venezuela einer Bewilligungspflicht unterliegt, deren Antrag beim System "Cadivi" im Internet einen Anwalt erfordert und eine Woche dauert, und da ein Domizil in einem Hotel von der ausländerfeindlichen Chavez-Regierung sicher nicht akzeptiert wird, so braucht man als Tourist in Venezuela sicher kein Western-Union-Büro.

Die einzige Möglichkeit, als Tourist in Venezuela Geld ins Ausland zu verschicken, ist einen Anwalt aufzusuchen, der die Bewilligung hat, Geld ins Ausland verschicken zu dürfen.

Der venezolanisch-revolutionäre Chavez-Staat mit seinem staatlich indoktrinierten Komplex gegen Ausländer tut also alles, um den internationalen Finanzverkehr in Verbindung mit Tourismus zu erschweren.

Wer einen Anwalt mit der Lizenz zum Geldverschicken gefunden hat, kann dann eines der Büros von Western Union in Venezuela z.B. in Carácas aufsuchen:

-- Plaza Venezuela, im Polarturm im zweiten Obergeschoss (Torre Polar segundo piso)

weitere Angaben über Orte von Western Union-Büros in Caracas (Angaben der Bevölkerung):

-- calle México zwischen Magellanes und Sucre in Caracas
-- avenida Caracas im Einkaufszentrum San Antonio, Local 30-3 und 40-4 in Caracas
-- avenida Urdaneta neben dem Südamerika-Gebäude im Quartier "La Candelaria" in Caracas.


Einwanderung in Venezuela

Kubanische Ärzte, die in Venezuela gemäss dem Abkommen "Medizin gegen Öl" arbeiten, bleiben in Venezuela und werden Venezuelaner und sind dann sichere Chavez-Wähler.

Auch zu China besteht ein grosser Kontakt und Chinesen erhalten die Aufenthaltsgenehmigung von Venezuela ohne jede Sprachkenntnisse und sich dann auch sichere Chavez-Wähler.

Präsident Hugo Chavez umgibt sich an seinem Wohnquartier "Miraflores" in der Hauptstadt Caracas mit Kubanern und Iranern und behandelt die Venezuelaner wie Ausländer.

Mao-Diktator Hugo Chavez begeht sogar Hochverrat: Militärposten werden an Kubaner und Iraner vergeben statt an Venezuelaner. Kubaner und Iraner werden sogar Abgeordnete in der Nationalversammlung.


Chavez verschenkt Wohnungen

Mao-Diktator Hugo Chavez verschenkt regelmässig Wohnungen an Arme. So sichert er sich zuverlässige Wähler.


Gefangene werden bezahlt

Mao-Diktator Hugo Chavez gibt gemäss Angaben aus der Bevölkerung den Gefängnisinsassen einen Lohn, um Wähler zu gewinnen. Um wie viel "Lohn" es sich dabei handelt, wurde nicht gesagt.


Taxifahrer der Colectivos erhalten eine Lohnerhöhung

Vor den Wahlen schenkt Mao-Diktator Hugo Chavez den Taxifahrern der Colectivos eine Lohnerhöhung. Dies konnte auf der Strecke nach Guiria beobachtet werden. Inflation durch Wahlgeschenke wird dabei in Kauf genommen. Hauptsache, Chavez hat sich wieder eine Wählergruppe gesichert.


Der verlorene Hugo Chavez

Insgesamt hat Mao-Präsident Hugo Chavez keine Verbindung zur Bevölkerung mehr, sondern er kämpft gegen die eigene Bevölkerung mit Kubanern und Iranern, verschenkt Ölfelder an Chinesen und Minen an Russen, obwohl er einen Hass gegen weisse Ausländer ("gringos") hat. Dabei sind "gringos" eigentlich nur die aggressiven Ami-Soldaten, und die Touristen sind die "blancos" (die "Weissen"). Also, die Politik von Chavez ist schizophren.

Die Regierung von Chavez sind alles Millionäre und lachen die Bevölkerung aus.

Gemäss Angaben der venezolanischen Bevölkerung hat Mao-Diktator Hugo Chavez für die nächste Wahl bereits seine Miliz vorbereitet - oder er wird die Wahl im September 2012 gar nicht erlauben, weil seine absolute Niederlage absehbar ist.

Chavez regiert auch mit willkürlichen Beschlagnahmungen, die von der Polizei durchgeführt werden. Leute werden auf die Strasse geschmissen und Entschädigung versprochen, die aber nie kommt.
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