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Landschaftsfotos
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Indigenas
im
Combi, Nahaufnahme
Das Combi ist wieder
"gestopft" voll. Die Indígenas haben einen
sorgenvollen Ausdruck, und es lassen sich auch nicht
alle fotografieren.
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Schafherde
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Wiese
mit
Wäldchen am Horizont
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Miserabler
Wegezustand
/ Strassenzustand und starke Erosion am Strassenabhang
Die Indígenas haben kein Geld für
Strassenbefestigungen. Gesicherte Abhänge gibt es
nicht. So frisst sich das Regenwasser in die Erde und
fabriziert bizarre Erosionsbilder. Hangabbrüche sind
regelmässig die Folge. |

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Weg
mit
Feldern und Panorama
Für Naturliebhaber ist die Landschaft paradiesisch,
wenn da die Kälte nicht wäre. |

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Weg
mit
primitivem Wassergraben
Die Wassergräben
sind in primitivster Art und Weise angelegt, ohne
jegliche Auslegung mit Steinen oder Zement. Im
Hintergrund erkennt man eine Rinderherde, die den
Weg blockiert.
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Rinderherde
01
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Rinderherde
02 |

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Weg,
Graben,
Kornfeld und Panorama |
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Strassenabhang
mit
starker Erosion, Nahaufnahme
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Steinige
Weide,
eine Indigena hütet Vieh |
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Weide
mit
Vieh und Feldmauern |

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Feldmauern
Allgemein sind die Feldmauern auch ein Unterschlupf
für Kleintiere.
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Weide
mit
Feldmauern aus Stein
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Combi Innenaufnahme
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Combi
mit
lebendigem Schwein auf dem Dach
An einem Weiler wird
ein Schwein aufgeladen. Die Indígenas haben keine
Scheu, ein lebendiges Schwein zu fesseln und auf dem
Dach des Combi zu transportieren. Tierschutz gibt es
nicht, und Menschenschutz gibt es in Peru sowieso
nur für Reiche.
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Überladenes
Combi,
Frontansicht
Die Polizei lässt
solche überladenen Combis passieren. Sie weiss um
die Umstände und hat keine andere Wahl, denn für
einen Europa-konformen Verkehr müsste man zuerst
einmal den Strassenzustand verbessern. Der Staat ist
aber zu nichts bereit, was die Indígenas angeht...
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Der
Indigena,
und ein Weiler im Hintergrund |

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Steiler
Feldweg
01
Der Feldweg ist z.T.
derart steil, dass ein Teil der Leute aussteigen
muss, damit das Combi den Weg passieren kann, denn
dieses japanische Combi hat nur Zweiradantrieb.
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Steiler
Feldweg
02, miserabler Wegezustand / Strassenzustand |

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Wassergraben,
der
natürlich mäandriert
Die Landschaft ist
für Naturliebhaber paradiesisch, wenn nur die Kälte
nicht wäre...
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Noch
zwei
Indigenas mehr
Das Combi ist noch
nicht voll genug. Ab jetzt habe ich nur noch einen
"Stehplatz".
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Volles
Combi,
Seiteneingang |
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Der
Combi-Chauffeur
Seine Fahrleistung
mit einem überladenen Combi auf dem miserablen
Feldweg ist mehr als eine Würdigung wert.
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Indigena-Grossmutter
mit
Lamm auf dem Schoss
Die Indígenas haben
ein sehr persönliches Verhältnis zu ihren Tieren.
Das Lamm auf dem Schoss der Grossmutter ist kein
Einzelfall.
Die Mütter mit Kleinkindern säugen auch ihre Kinder
im Bus. Nuggi oder Schnuller gibt es nicht. In ganz
Peru habe nie einen einzigen Nuggi oder Schnuller
gesehen. Der Nuggi oder Schnuller ist die Brust der
Mutter selbst. So ist die Natur und nicht ein Nuggi
und auch kein Schnuller...
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An
der Via Libertadores, Indigenas warten auf einen Bus
Nach dem Abbiegen in die Via de los Libertadores
steigen Ciriaco und ich aus dem Combi aus und warten
auf einen grösseren Bus. Wir laufen zurück in Richtung
eines Restaurants für ein Mittagessen. Da sitzen
Indigenas und warten auf ihren Bus. Das Gepäck steht
in traditionellen Tüchern verpackt auf der Erde. Bei
den Indígenas wird alles in Tücher verpackt, die man
auf dem Rücken tragen kann. Koffer gibt es nicht.
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An
der Via Libertadores, ein Plakat verkündet ein
Entwicklungsprojekt für die Landwirtschaft
Als ich die Frau frage, ob das Projekt auch realisiert
wird, sagt die Frau, dass nichts passiert, seit das
Schild da steht. Die Regierungen in Peru kündigen oft
laut Projekte an, die nicht realisiert werden, um die
Bevölkerung zu verarschen...
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An
der Via Libertadores, Lehmmauer
Es stellt sich immer die Frage, wie lange diese
Lehmmauern dem Regen standhalten.
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An
der Via Libertadores, Hostal / Hospedaje (Herberge)
Vallejo
Diese kleine Kneipe
an der Via de los Libertadores ist eine
traditionelle Bushaltestelle für eine Pinkelpause
und für den Provianteinkauf. Die Toiletten sind aber
Stehtoiletten und nicht mehr. Die Räume haben oft
keine Fenster.
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An
der Via Libertadores, Indigena-Lehmhaus
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An
der Via Libertadores, französischer Velofahrer /
Fahrradfahrer, im Hintergrund Blechhütten
Der französische Velofahrer / Fahrradfahrer gab an, er
sei in 6 Tagen mit dem Velo / Fahrrad von Lima nach
Ayacucho gefahren und suche nun eine ruhige Unterkunft
vor Ayacucho.
Die Wellblechhütten im Hintergrund scheinen nicht sehr
luftdicht zu sein. Aber an der Strasse "Vía de los
Libertadores" ist es auch bereits nicht mehr so kalt.
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An
der Via Libertadores, Studentenbus 01, Peruanerinnen
Nach dem Mittagessen wurden Ciriaco und ich von einem
Studentenbus mitgenommen. Die Studenten hatten die
Jacken an, denn einige Fensterscheiben des Busses
waren zerbrochen und nicht repariert. Man kann es auch
"automatische Lüftung" nennen.
Die Studenten waren von der landwirtschaftlichen
Fakultät der Universität Ayacucho. Sie erzählten, sie
seien in der Sierra zu bestimmten
Gesteinsformationen gefahren. Auf die Probleme der
Sierra angesprochen sagten sie sofort, dass das
Ausbildungsprogramm an der Universität völlig an den
Problemen des Landes vorbeigeht.
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An
der Via Libertadores, Studentenbus 02, Peruaner
Ich sagte den Studenten, dass in Peru ein anständiges
Vollkornbrot aus Dinkel oder Amaranth fehlt, dass die
Ernährung in der Sierra anders sein muss als in der
Wüstenebene am Meer oder im Urwald, dass eine
anständige Schokolade und dass Honig fehlt. Sie
stimmten mir in allen Punkten zu, ebenso der
Gruppenleiter. Ob die Angaben aber bis zum
Landwirtschaftsministerium und Wirtschaftsministerium
durchdringen, scheint nicht garantiert.
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