Fotoreportage · Peru · 16. Februar 2009

Reise Ayacucho–Andahuaylas 01:
Der Aufstieg bis zum Huamina-Pass

Busterminal der Busfirma Chankas · Sicht auf Ayacucho · Andenstrukturen · Distrikt Chiara · Puna · Tocto-Pass · Andenplateau mit Moorlandschaft, Wasserlöchern und vielen Schlaglöchern · Huamina-Pass.

Fotoreportage von Michael Palomino · Fotos vom 16. Februar 2009

Karten der Strecke Ayacucho–Andahuaylas

Karte der kompletten Route zwischen Ayacucho und Andahuaylas
Karte mit der kompletten Route zwischen Ayacucho und Andahuaylas
Karte von Lima2000 mit der Route Ayacucho–Andahuaylas
Karte von Lima2000 mit der kompletten Route
Karte Ayacucho-Andahuaylas vom Ministerio de Educación
Karte Ayacucho–Andahuaylas vom Ministerio de Educación

Von Ayacucho nach Andahuaylas sind es rund 260 km. Für diese Strecke auf Feldwegen brauchte der Reisebus etwa 11 Stunden, von 7 Uhr bis 18 Uhr. Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag damit bei ungefähr 23,6 km/h.

Busterminal der Busfirma Chankas in Ayacucho

Terminal der Busfirma Chankas einen Tag zuvor

Terminal der Busfirma Chankas einen Tag zuvor

Ayacucho hatte 2009 keinen zentralen Busterminal. Man musste jeweils bei Taxifahrern oder direkt bei den Busfirmen fragen, wo Busse zu bestimmten Zielen abfahren. Die Busfirma Chankas war eine der Firmen, die die Strecke zwischen Ayacucho und Andahuaylas fuhren.

Der Busterminal von Chankas vor Sonnenaufgang

Der Busterminal vor Sonnenaufgang

Beim Eintreffen am frühen Morgen war die Sonne noch nicht aufgegangen. Die Abfahrtszeit von 6:30 Uhr blieb theoretisch; tatsächlich warteten die Reisenden noch länger auf den Bänken.

Busterminal Chankas, es wird Gepäck eingeladen

Es wird Gepäck eingeladen

Schließlich wurde das Gepäck eingeladen und die Fahrt konnte beginnen.

Der Bus von Chankas hat kleine Klappfenster

Der Bus mit kleinen Klappfenstern

Der Bus war zum Fotografieren ungünstig, weil sich die Fenster kaum öffnen ließen. Einige Bilder der Fotoreportage zeigen daher Reflexionen oder Helligkeitsprobleme.

Sicht auf Ayacucho und Andenstrukturen

Aussenquartier von Ayacucho mit Funkturm und Feldweg

Außenquartier mit Funkturm und Feldweg

Nach der Abfahrt ging es langsam den ersten Hügel hinauf. In den Außenquartieren von Ayacucho waren viele Straßen unbefestigt, und die Stadt wuchs in die Hügel hinein.

Sicht auf Ayacucho mit Panorama 01

Sicht auf Ayacucho mit Panorama

Sicht auf Ayacucho mit Panorama 02

Sicht auf Ayacucho mit Panorama 02

Sicht auf erste grosse Andenketten

Erste große Andenketten

Die Strecke führte weiter aufwärts, dem ersten Pass entgegen: Abra Toqto / Abra Tocto. Danach folgten weitere Höhenpunkte, darunter Abra Huamina und Abra Ninuela.

Kaktus mit Serpentinenhang gegenüber

Kaktus mit Serpentinenhang

Die Landschaft zeigte bereits, was auf der Reise noch folgen würde: steile Hänge, Serpentinen, Feldwege und weite Andenblicke.

Distrikt Chiara und weitere Andenstrukturen

Casaorqo mit Andenketten

Eine Siedlung, vermutlich Casaorqo

Die Route führte an verstreuten Siedlungen, Feldern und Bergketten vorbei. Die Landschaft wechselte zwischen besiedelten Hanglagen, kleinen Feldern und immer offener werdender Hochandenregion.

Tor des Distrikts Chiara

Tor des Distrikts Chiara

Am Abzweig nach Chiara stand ein großes Eingangstor. In der weiteren Fahrt wurde die Landschaft baumärmer und die Puna begann sich abzuzeichnen.

Kartoffelfeld und Andenketten

Kartoffelfeld und Andenketten

Bewässerungskanal

Bewässerungskanal

Ein Bewässerungskanal tauchte am Straßenrand auf. Bis dahin waren trotz Regenzeit kaum Flüsse oder größere Wasserläufe sichtbar gewesen.

Die Puna und das Andengras

Sicht auf ineffiziente Serpentinen in der Puna

Serpentinen in der Puna

Die Landschaft ging in die baumlose Hochandenregion über. In dieser Zone dominieren Gras, Steine, offene Hänge und eine karge, aber eindrucksvolle Weite.

Andengras mit Andenkette, Nahaufnahme

Andengras mit Andenkette

Das Andengras, auch Ichu-Gras genannt, prägt die Hochanden. Es dient traditionell unter anderem als Futter, Dachmaterial, Brennmaterial und Baumaterial.

Busfront und Feldweg mit Schlaglöchern

Feldweg mit Schlaglöchern, 8:30 Uhr

Auf dem Hauptfeldweg machten sich nun immer stärker Schlaglöcher bemerkbar. Die Entwässerung war improvisiert, und der Bus konnte nur langsam vorankommen.

Der weitere Aufstieg bis zum Andenplateau

Ein Steinblock im Andengras

Ein Steinblock im Andengras

Die Straße stieg weiter in höchste Höhen. Steine und Gras dominierten zunehmend das Bild; irgendwo in dieser Gegend lag der Tocto-Pass.

Eine Strassenwalze mit Panorama

Straßenwalze mit Panorama

Eine Gruppe Bauarbeiter besserte Schlaglöcher aus. Die Reparatur bestand im Wesentlichen aus Auffüllen und Walzen; dauerhafte Entwässerungsrinnen waren nicht zu sehen.

Grosser Vogel am Himmel

Großer Vogel am Himmel

Andenplateau „Abra Huamina“: Moorlandschaft, Wasserlöcher und Schlaglöcher

Moorlandschaft, 9:30 Uhr

Moorlandschaft, 9:30 Uhr

Teich in der Anden-Hochebene, 10:02 Uhr

Teich in der Anden-Hochebene, 10:02 Uhr

Auf dem Hochplateau folgte eine Landschaft aus Teichen, Wasserlöchern, Grasflächen und flachen Übergängen. Der Bus bewegte sich nur langsam durch diese „Seenplatte“.

Panoramafoto eines Teichs am Huamina-Pass

Panoramafoto: Teich am Huamina-Pass

Teichlandschaft

Teichlandschaft

Die höchste Erhebung des Andenplateaus wurde als Abra Huamina beschrieben, mit Höhenangaben um 4300 bis 4400 m ü. M.

Der Feldweg, ein grosses Pfützenschlagloch

Großes Pfützenschlagloch

Die Schlaglöcher bestimmten über Kilometer die Reisegeschwindigkeit. Besonders Pfützenschlaglöcher waren problematisch, weil ihre Tiefe nicht erkennbar war.

Improvisierte Wasserrinne, 10:50 Uhr

Improvisierte Wasserrinne, 10:50 Uhr

Die Entwässerung blieb improvisiert. Danach ging es abwärts in Richtung Ocros, Chumbes und Pampas-Tal.

Quellenhinweise

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  • [1] Opuntien / Tuna-Kaktus
  • [2] Angaben zu Pässen und Höhen
  • [3] i Peru, tourist information and assistance
  • [12] Peru-Karte vom Verlag Lima2000
  • [16] Schlussfolgerung Palomino
  • [17] Villagrán M. / Castro R.: Ciencia indígena de los Andes del norte de Chile