Wirtschaft in Argentinien - Bericht von 2011
Wirtschaft in Argentinien
-- Die argentinische Wirtschaft zeichnet sich durch einen
Reichtum an Metall- und Ölminen aus, so reich wie in Peru.
-- aber die argentinische Regierung weiß nicht, wie sie
diesen Reichtum verwalten soll und lässt die Reichen reich
und die Armen haben fast nichts oder immer weniger wegen der
Inflation, die in den letzten 10 Jahren durchschnittlich 20%
pro Jahr betrug.
-- die Banken vergeben Kredite, verlangen aber hohe Zinsen
von 100% für ein Jahr oder 2 Jahre.
-- es scheint, dass Argentinien von einer Zentralbankgruppe
terrorisiert wird, die mit der Bevölkerung „Casino“ spielt,
und die Oberschicht hat ihre Gelder im Ausland wie der
Schweiz oder anderen Währungsinseln
-- die Gehaltserhöhungen betragen nur 3 bis 8%, z.B. bei den
Jobs in der Gemeinde, aber niemals 20% wie die Inflation,
und viele Gehälter anderer Unternehmen steigen überhaupt
nicht, z.B. die Gehälter der Polizei in der Provinz wie in
Neuquén steigen nicht, aber sie sind immer korrupter und
verteilen (bzw. verkaufen wahrscheinlich!) Texte von
Denunziationen als „interessante Texte“ an Leute auf der
Straße, die jedes Gesetz der Sicherheit brechen usw.
-- mit dieser Inflation von durchschnittlich 20% pro Jahr
wird der in Argentinien installierte Sozialstaat zerstört
und außer Kraft gesetzt, weil die Sozialleistungen nicht mit
der Inflation steigen und die Armen verrückt werden, wenn
sie nicht genug Geld haben - und einige von ihnen kriminell
werden.
-- für die Armen gibt es Suppenküchen für Kinder, aber für
Erwachsene gibt es keine Suppenküchen.
-- insgesamt ist durch diese Inflation jedes Jahr die
Mittelschicht schon fast eliminiert, was die korrupte
argentinische Regierung nicht beunruhigt, wie es scheint.
-- die Argentinier leiden unter dieser Inflation und können
nichts dagegen tun, aber sie sind nur damit beschäftigt,
ihre Position und ihren Ruhm zu halten und keine
Schwarzarbeit mehr zu organisieren, und teilweise herrscht
schon Anarchie, es fehlt nur noch die Revolution und eine
nicht korrupte Regierung, es fehlt an Anführern.
-- andere arme Leute nehmen sich die Arroganz der Reichen
zum Vorbild und kopieren den arroganten Lebensstil der
Reichen, indem sie arrogante Dinge kaufen.
-- alles in allem leiden die Argentinier so sehr unter
dieser Inflation, dass sie kein Geld mehr für Bücher oder
Kurse haben und viele von ihnen Alkohol trinken oder
illegale Dinge veranstalten, oder Hoteliers haben keine
Gäste mehr usw.
Mit dieser Wirtschaft des Reichtums, der Inflation und der
Korruption funktioniert fast nichts mehr, und Argentinien
wird zu einem Schweinestaat wie schon Peru, weil die Armen
sich retten müssen und sich an kriminelle Gewohnheiten
gewöhnen, bei der Polizei, weil die Gehälter der Polizei
auch nicht steigen.
Chaos mit Geldscheinen in Argentinien
In Argentinien gibt es nur Münzen bis zu 1 Peso, danach sind
alle folgenden Werte in Banknoten (2, 5, 10, 20, 50, 100
Peso).
Das ist schwierig, denn es fehlt an 2 und 5 Peso-Münzen für
einen schnelleren Handel.
Und nicht nur diese Münzen fehlen, sondern auch
1-Peso-Münzen, von denen es nicht genug gibt, sie sind fast
nicht vorhanden.
Außerdem sind viele argentinische 2- oder 5-Peso-Scheine so
alt, dass sie fast nur noch in zwei Teilen existieren oder
mit Klebeband „gerettet“ werden...
Und die Geldautomaten in Argentinien geben nur
100-Peso-Scheine für große Beträge aus. Touristen mit
ausländischen Karten, die immer mit hohen Gebühren belastet
werden, können keine kleinen Beträge abheben und müssen an
den Schaltern Scheine wechseln, was sehr viel Zeit kostet.
Es fehlt eine Funktion im Programm.
Andererseits gibt es in Argentinien kaum Casinos, in denen
man mit seinem Geld spielen kann, was ein gutes Gefühl ist.
Mehr Details über den Handel in Argentinien
Locutorios werden in Argentinien „Telefonzellen“ genannt.
Öffnungszeiten am Samstag und Sonntag: Es konnte beobachtet
werden, dass am Samstag die meisten Geschäfte um 14 Uhr
schließen, und am Sonntag sind fast alle Geschäfte
geschlossen, auch die großen Einkaufszentren. Das ist
wirklich langweilig.
In den „COTO“-Einkaufszentren gibt es KEINE Schnellkasse für
Leute mit nur bis zu 5 Artikeln. Das ist wirklich schade.
Die argentinische Regierung erlaubt hohe Preise ohne Limit,
und das ist ein großer Rassismus gegen die armen Leute, die
keine Bildungstradition haben.
Die kleinen weißen Tüten in den „COTO“-Einkaufszentren
halten nicht lange, sondern haben bald Löcher durch die
gekauften Waren. Schon oft habe ich eine Wasserflasche auf
die Straße fallen lassen, weil die weiße Tüte ein großes
Loch hinterlassen hatte.
Diese Löcher in den weißen COTO-Tüten sehen typisch und
ähnlich aus wie die Löcher im Toilettenpapier in
Argentinien. Die Argentinier verlieren und verlieren alles
mit ihren korrupten Regierungen in der Hauptstadt.
Zerstörerische Atomkraftwerke in Argentinien
(Angaben aus dem Internet)
Argentinien hat 2 Atomkraftwerke:
-- ein Atomkraftwerk befindet sich in Atucha bei Zarate, 90
km westlich der Hauptstadt Buenos Aires.
-- das Atomkraftwerk Atucha besteht aus drei Komplexen:
Atucha 1, Atucha 2, und Atucha 3 (im Bau, Stand 2011).
-- ein weiteres Atomkraftwerk befindet sich in Embalse, 100
km südlich der Stadt Córdoba.
Alle diese Atomkraftwerke in Argentinien wurden und werden
mit „Hilfe“ aus Deutschland gebaut.
Eine Atommülldeponie befindet sich in Gastre in der Provinz
Chubut in Patagonien.
Öl in Argentinien
Eine staatliche Ölgesellschaft Argentiniens ist „Pefre“,
eine andere staatliche Ölgesellschaft Argentiniens ist
„Piedra de Águila“.
Angaben aus einem argentinischen Atlas über die Ölbecken in
Argentinien:
Argentinien hat 6 Ölbecken:
-- Nordwest-Becken
-- Cuyana-Becken
-- Neuquina-Becken (doppelt so groß wie alle anderen Becken
zusammen)
-- Golfo-San-Jorge-Becken (mit Austral)
-- Austral-Becken (mit San Jorge)
-- Costa Afuera-Becken
Öl- und Gasbecken, Karte:
http://www.kalipedia.com/geografia-general/tema/explotacion-petroleo-gas-natural.html?x=20080608klpgeogar_4.Kes&ap=0
http://mx.kalipedia.com/geografia-chile/tema/graficos-produccion-petroleo-gas.html?x1=20080608klpgeogar_2.Ges&x=20080608klpgeogar_4.Kes
Metallreichtum in Argentinien
(Angaben aus einem argentinischen Atlas)
-- Blei
-- Silber
-- Gold
-- Zink
-- Wolfram
-- Eisen
-- Lithium
-- Kupfer
-- Mangan
-- Beryllium
-- Zinn
-- Uran.
Und dieser Reichtum zerstört das Land mit einer korrupten
Regierung, sie kann so korrupt sein wie die Regierung in
Peru.
https://de.news-front.su/2024/12/12/ergebnisse-der-schocktherapie-in-argentinien/
Seit dem Amtsantritt von Javier Milei ist genau ein Jahr
vergangen, und es ist bereits möglich, die ersten
Ergebnisse der Umwälzung der argentinischen Wirtschaft
zusammenzufassen. Die Lage im Land bleibt schwierig, aber
der finanzielle Zusammenbruch Argentiniens im Jahr 2024
ist nicht eingetreten.
Die radikalsten Ideen — wie die Abschaffung der eigenen
Währung und die Umstellung auf den US-Dollar — wurden von
Milei nicht umgesetzt. Aber er hat drastische Kürzungen bei
den Staatsausgaben vorgenommen und die Wirtschaft
dereguliert, in der Hoffnung, ausländische Investitionen
anzulocken. Bislang ist dies nur schwer möglich, da sich
Argentinien nach wie vor in einem Zustand vor der
Zahlungsunfähigkeit befindet. Und die Devisenreserven des
Landes wurden „erfolgreich“ nach London gebracht.
Die Wirtschaft ist auf das Niveau von 2010 geschrumpft. Aber
die Inflation ist von 25 % auf 3 % pro Monat gesunken. Der
argentinische Peso brach von 350 auf 1000 ein, stabilisierte
sich dann aber wieder. Die Bevölkerung ist aufgrund von
Sozialkürzungen deutlich ärmer geworden — bereits 53 Prozent
der Argentinier leben unterhalb der Armutsgrenze.
Milei fordert die Argentinier auf, den Gürtel enger zu
schnallen, und verspricht ein Wirtschaftswachstum bereits
für das Jahr 2025. Im Januar will Milei China, das er zuvor
scharf kritisiert hat, um Hilfe mit Geld bitten. Chinas
Kreditlinien sind das Einzige, was Argentinien bisher vor
der Zahlungsunfähigkeit bewahrt hat. Wir müssen also
pragmatisch werden. Die chinesische Wirtschaft ist sehr an
den Vorkommen seltener Erden interessiert.
Und für die Amerikaner erschließt Milei bereits Ölvorkommen,
solange sie Geld geben. Hier können Milei die guten
Beziehungen zu Trump helfen, um den Javier Kreise zieht. Und
Milei hat eindeutig die Absicht, alle zu überlisten und aus
den Widersprüchen und Handelskriegen zwischen den
Vereinigten Staaten und China Profit zu schlagen. Die
Zukunft ganz Argentiniens hängt davon ab, ob das klappt oder
nicht.
Milei am 12.12.2024: plant Steuersenkungen
um 90% und die Provinzen sollen wieder die Steuerfreiheit
haben:
Populistischer argentinischer Präsident Milei kündigt
Steuersenkung um 90 % an
President Milei announces that he will reduce taxes by 90%
https://gatewayhispanic.com/video/president-milei-announces-that-he-will-reduce-taxes-by-90/
Übersetzung mit Translator.eu:
Präsident Milei: «Mein Team ist gerade dabei, eine
strukturelle Steuerreform fertigzustellen, die die Anzahl
der nationalen Steuern um 90% auf Null reduzieren und den
Provinzen die Steuerautonomie zurückgeben wird, die sie
niemals hätten verlieren dürfen.»
ENGL orig.:
President Milei: «In fact, my team is currently finalizing a
structural tax reform that will reduce in 90% the number of
national taxes to zero and return tax autonomy to the
provinces, which they should never have lost.»
Milei am 14.12.2024:
Seine Familie war aus Italien - und nun schenkt ihm
Meloni den Italo-Pass, auch der Schwester Karina:
Italien verleiht Argentiniens Milei die
Staatsbürgerschaft und löst damit Empörung aus
Italy grants Argentina’s Milei citizenship sparking
outrage
https://www.aljazeera.com/news/2024/12/14/italy-grants-argentine-president-javier-milei-citizenship-sparking-outrage
Übersetzung mit Deepl:
Kritiker bezeichnen die Entscheidung als „unerträgliche
Diskriminierung“ junger Italiener, die sich „auf einem
beschwerlichen Weg zur Staatsbürgerschaft“ befinden.
Wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtet, hat
die italienische Regierung dem argentinischen Präsidenten
Javier Milei die Staatsbürgerschaft aufgrund
seiner
italienischen Herkunft verliehen und damit
landesweit Empörung ausgelöst.
Mileis Schwester Karina erhielt ebenfalls die
Staatsbürgerschaft, berichtete ANSA am Samstag,
die besagt, dass die Anträge von Rom im Schnellverfahren
bearbeitet wurden.
Riccardo Magi, ein Abgeordneter der Oppositionspartei
+Europa, verurteilte die Entscheidung und bezeichnete sie
als „unerträgliche Diskriminierung“ junger Italiener, die
jahrelang mit der Bürokratie zu kämpfen haben werden, um die
Staatsbürgerschaft zu erhalten.
„Millionen von Italienern, die in Italien geboren und
aufgewachsen sind, die in diesem Land studiert, gearbeitet
und Steuern gezahlt haben, werden - im Gegensatz zu
Präsident Milei - einen beschwerlichen Weg gehen müssen, um
die Staatsbürgerschaft zu erhalten“, sagte Magi in einem
Video, das in den sozialen Medien veröffentlicht wurde.
Nach geltendem Recht müssen Ausländer 10 Jahre in Italien
leben, bevor sie die Staatsbürgerschaft beantragen können,
und selbst Kinder ausländischer Eltern, die in Italien
geboren wurden, müssen warten, bis sie 18 Jahre alt sind, um
einen Antrag zu stellen.
Während Gruppen wie Oxfam Italia auf eine Verkürzung der
Wartezeit gedrängt haben, um eine Angleichung an andere
EU-Länder wie Frankreich und Deutschland zu erreichen, hat
sich die rechtsextreme Regierung von Ministerpräsidentin
Giorgia Meloni entschieden gegen solche Änderungen
ausgesprochen.
Meloni traf Milei während eines Staatsbesuchs am
Freitag. Der 54-jährige liberale argentinische
Regierungschef besuchte mit Meloni auch das
Atreju-Festival, eine rechte Jugendveranstaltung in Rom,
die von ihrer Partei „Brüder Italiens“ organisiert wird.
Die beiden Politiker haben aufgrund ihrer ideologischen
Gemeinsamkeiten ein enges Band geknüpft.
Letzten Monat schenkte Meloni Milei eine Figur, die ihn mit
einer Kettensäge zeigt, in Anspielung auf seinen Wahlkampf
2023, in dem er bekanntlich eine Kettensäge benutzte, um zu
signalisieren, dass er die Regierung verkleinern will.
Milei ist nicht der erste argentinische Präsident, der die
doppelte italienische Staatsbürgerschaft besitzt.
Mauricio Macri, der von 2015 bis 2019 Präsident Argentiniens
war, besaß ebenfalls einen italienischen Pass.
Quelle: Nachrichtenagenturen
ENGL orig.:
Critics call the decision ‘intolerable discrimination’
against young Italians on ‘an arduous journey to gain
citizenship’.
The Italian government has granted Argentinian President
Javier Milei citizenship based on his Italian heritage,
according to Italian news agency ANSA, sparking outrage
across the country.
Milei’s sister Karina also received citizenship, ANSA
reported on Saturday, which said the applications were
fast-tracked by Rome.
Riccardo Magi, a lawmaker from the opposition party +Europa,
condemned the decision, calling it “intolerable
discrimination” against young Italians who will face years
of bureaucracy to obtain citizenship.
“Millions of Italians born in Italy, raised here, who
studied, worked, and pay taxes in this country – unlike
President Milei – will face an arduous journey to gain
citizenship,” Magi said in a video posted on social media.
Current law requires foreigners to live in Italy for 10
years before applying for citizenship, and even children
born in Italy to foreign parents must wait until they turn
18 to apply.
While groups like Oxfam Italia have pushed for a reduction
in the waiting period to align with other EU countries, like
France and Germany, far-right Prime Minister Giorgia
Meloni’s government has firmly opposed such changes.
Meloni met Milei during a state visit on Friday. The
54-year-old libertarian Argentinian leader also joined
Meloni at the Atreju Festival, a right-wing youth event in
Rome organised by her Brothers of Italy party.
The two leaders have forged a strong bond due to their
ideological similarities.
Last month, Meloni presented Milei with a figurine of him
wielding a chainsaw, referencing his 2023 campaign, in which
he famously used a chainsaw to signal his intention to
reduce the size of government.
Milei is not the first Argentinian president to hold dual
Italian citizenship.
Mauricio Macri, who served as Argentina’s president from
2015 to 2019, also had an Italian passport.
Source: News Agencies
Milei am
20.12.2024:
Studie: Milei-Reformen: Armut in Argentinien sinkt
stärker als erwartet
https://apollo-news.net/milei-reformen-armut-in-argentinien-sinkt-staerker-als-erwartet/
Argentinien am
30.12.2024: Inflation runter, Armut rauf: Milei nimmt
die Kettensäge in Argentiniens Wirtschaft
Inflation down, poverty up as Milei takes chainsaw to
Argentina’s economy
https://www.aljazeera.com/news/2024/12/30/inflation-down-poverty-up-as-milei-takes-chainsaw-to-argentinas-economy
Reduced government spending brings significant changes to
Argentina’s economy under Milei’s leadership.
By Lautaro Grinspan
Published On 30 Dec 202430 Dec 2024
Buenos Aires, Argentina – Late last month, Argentinian
President Javier Milei uploaded a characteristically odd
photo on social media. It showed him posing with his cabinet
behind a golden chainsaw – a callback to the campaign prop
Milei wielded at rallies to punctuate his support for
spending cuts. An accompanying caption read: “The best
government in history.”
That bravado may still prove premature but, for now, Milei’s
supporters say he has delivered on at least some of his
promises – even if many Argentinians are suffering the
consequences.
Keep reading
list of 3 items
list 1 of 3
Seven stories that shaped the Americas in 2024, beyond
Trump’s return
list 2 of 3
Advocates launch legal push for Argentina, Chile to arrest
Israeli soldier
list 3 of 3
Governments and banks once mocked Bitcoin. Now they want in
on it
end of list
In his first year of his presidency, Milei’s commitment to a
draconian fiscal adjustment has begun to change a country
that was prone to economic stagnation and runaway inflation,
driven by years of wild money-printing that paid for
government deficits.
A self-described anarcho-capitalist, Milei revved-up his
chainsaw immediately upon taking office, quickly moving to
slash spending, eliminate government ministries and fire
hundreds of bureaucrats.
Advertisement
In tandem, pensions and public salaries were held down,
cutting their real value, and public infrastructure projects
were scrapped.
The cost-cutting resulted in a fiscal surplus in Milei’s
first full month in office back in January, and in every
month since, a nearly unprecedented streak in recent
Argentinian history. Overall, Milei has reduced government
spending by 30 percent relative to last year.
Sign up for Al Jazeera
Americas Coverage Newsletter
US politics, Canada’s multiculturalism, South America’s
geopolitical rise—we bring you the stories that matter.
Please check your email to confirm your subscription
By signing up, you agree to our Privacy Policy
protected by reCAPTCHA
The president’s contempt for the administrative state has
been winning Milei influential admirers outside of
Argentina, especially among United States President-elect
Donald Trump’s ascendant circle. The victor of last month’s
US election has repeatedly praised Milei, calling him his
“favourite president”.
Both Elon Musk and Vivek Ramaswamy, the Trump acolytes
tasked with downsizing the US federal government, have
spoken well of Milei’s austerity measures, with Ramaswamy
advocating for “Milei-style cuts, on steroids”.
EL MEJOR GOBIERNO DE LA HISTORIA
VIVA LA LIBERTAD CARAJO
pic.twitter.com/HK4cGCk8dl
— Javier Milei (@JMilei) November 28,
2024
Domestically, Milei’s reforms have produced the holy grail
of Argentinian politics: falling inflation.
When Milei was elected in 2023, Argentina had the world’s
highest annual inflation rate in the world: 211 percent.
Prices were rising month-on-month by 13 percent, spiking to
25 percent in December 2023 – after Milei became president –
following a huge currency devaluation by his government. But
monthly inflation is now at 2.4 percent, according to data
for November, the lowest in more than four years.
Advertisement
“Inflation was the big phenomenon that voters really cared
about,” said Federico Robles, programme coordinator of the
Wilson Center’s Latin America programme in Washington, DC.
“This is a government that came in and said they were going
to solve inflation, and no other issue was going to matter
as much as that.”
Another positive indicator: Argentina’s central bank has
started bringing in billions in new foreign currency
reserves, thanks in part to a tightened monetary regime and
a tax amnesty scheme that incentivised Argentinians to bring
dollar savings back into the banking system.
Still, despite the recent influx, overall reserves remain in
the red.
The country’s renewed macroeconomic stability is changing
Argentina’s perception in the markets. The country-risk
index, an influential measure of the risk of default from JP
Morgan, has tumbled from about 2,000 when Milei took office
to roughly 750 at the beginning of the month, its lowest
level in five years.
Video Duration 2 minutes 43 seconds 2:43
Now Playing
Video Duration 02 minutes 43 seconds
02:43
A year into Javier Milei’s presidency,
Argentina’s poverty hits a new high
A year into Javier Milei’s presidency,
Argentina’s poverty hits a new high
Coming Up Next
Video Duration 02 minutes 26 seconds
02:26
Uruguay’s Sierra de los Caracoles wind
farm drives 98% renewable energy, boosting self-sufficiency
Uruguay’s Sierra de los Caracoles wind
farm drives 98% renewable energy, boosting self-sufficiency
Video Duration 01 minutes 35 seconds
01:35
Calls for the release of Gaza hospital
director detained by Israel
Calls for the release of Gaza hospital
director detained by Israel
Video Duration 02 minutes 05 seconds
02:05
Syrian forces establish checkpoints near
Russian base amid operations against Assad regime loyalists
Syrian forces establish checkpoints near
Russian base amid operations against Assad regime loyalists
Video Duration 02 minutes 04 seconds
02:04
South Korea mourns plane crash victims
amid investigation and political turmoil
South Korea mourns plane crash victims
amid investigation and political turmoil
Impact on the poor
To be sure, the belt-tightening that restored order to
Argentina’s accounts has come at a steep social cost,
triggering a punishing recession, an increase in
unemployment and a fall in real wages across both the public
and private sectors.
The brunt of the pain has fallen on the working class.
Poverty surged to 53 percent in the first half of 2024, up
from 40 percent in 2023 – the highest recorded jump in two
decades. It has since dipped slightly to 50 percent,
although the number of people estimated to be living in
extreme poverty remains north of 6 million.
Advertisement
Nearly seven in 10 Argentinian children are growing up poor,
up slightly compared with 2023, according to UNICEF. And 1
million boys and girls go to bed every day on an empty
stomach.
“Nothing about the current disinflationary dynamic has much
bearing on the quality of life of families or the purchasing
power of workers”, said Sergio Chouza, the economist behind
local consultancy Sarandi, on his economy-centred TikTok
account.
Demand at food distribution centres and soup kitchens has
surged across the country. Meanwhile, working-class
Argentinians’ pocketbooks have been further battered by the
elimination of energy and public transportation subsidies,
which has led to ballooning bills.
There are some signs that the most painful phase of the
Milei adjustment may be over: Consumer spending and
manufacturing are showing gains. In September, wage growth
outpaced inflation for the sixth consecutive month. Overall,
it is estimated that this year’s recession will give way to
a 5 percent economic expansion in 2025, according to the
World Bank.
“This is Argentina. The country is still in a tough
situation. But you have to understand what the baseline
was”, said Juan Ignacio Carranza, from Aurora Macro
Strategies. The economic crisis inherited by Milei “was like
a bomb waiting to explode”.
“Economic activity and purchasing power from citizens
haven’t improved yet… It’s still a very fragile situation”,
Carranza said. “But now we at least have a path [forward].”
Video Duration 2 minutes 31 seconds 2:31
Expectation management
At the time of his inauguration a year ago, Milei’s odds of
success appeared slim at best.
Advertisement
The challenges facing the country were pressing, and the
incoming president’s shortcomings plentiful. A hotheaded
political outsider who gained national prominence through
bombastic TV appearances, Milei had no track record of
guiding policy proposals through the legislative process.
Some experts raised concerns of an era of dysfunction under
Milei akin to Argentina’s traumatic economic and political
meltdown in the early 2000s, when the country shuffled
through five presidents in the course of two weeks.
“Many, many analysts predicted a catastrophic end to his
government at the beginning of the year,” Robles said.
Milei avoided that fate in part because his supporters have
largely stood by him through the pinch of austerity
politics. Notably, Milei’s approval ratings remained
relatively stable throughout his first year in office – a
feat that eluded his three predecessors on the job, although
they initially posted higher approval peaks. According to
pollster Poliarquia, Milei concluded his first year as
president with 56 percent approval, up from 52 percent a
month prior.
Robles credits Milei’s efforts to expectation management. In
his very first speech as president, and throughout his
campaign, Milei did not downplay the short-term pain of his
economic reforms, noting the country’s situation would get
worse before it got better.
“We are used to hearing presidential candidates making
optimistic promises of prosperity and talk about a future
that’s paradisiacal,” Robles said. Instead, what Milei told
voters was that “first, we would have to go through hell”.
Advertisement
Milei has been able to push through his policies despite his
party having only a small minority of federal lawmakers –
and zero provincial governors countrywide. The passing of a
signature legislative package earlier this year aiming to
boost growth and raise revenue required political
pragmatism, with Milei backing a watered-down version of the
original bill to get support from other parties.
“How he is managing the political situation has been the
most surprising thing for all of us,” Carranza said. “Being
in a really weak position with no support in Congress… I
think that’s been his main achievement.”
But Milei’s economic achievements in his first year are not
necessarily indicative of future growth.
“The end result in terms of productivity, consumer spending,
investments, that all comes from how the private sector
reacts to the new political economy,” said Camilo Tiscornia,
an economist and the director of the Argentinian consultancy
C&T Asesores Economicos. “In other words, the government
can’t decide when the economy will grow.”
To help spur growth, the Milei administration has begun
bulldozing the regulatory maze that has long made doing
business in Argentina difficult. But Tiscornia said the
“most important deregulatory step” is still pending,
referring to the capital controls it inherited, a big red
flag for investors worried about being able to take money
out of Argentina if needed.
The government has also not freed up the exchange rate.
An increasingly overvalued peso is complicating efforts to
attract capital and is putting downward pressure on exports.
It is a status quo that makes it more difficult for the
central bank to accumulate dollar reserves, a crucial
resource for paying off foreign debts.
Advertisement
According to Chouza, this is a recipe for “a very severe
crisis”. In his view, the current strength of the peso is
the product of technical machinations under Milei, including
his extension of capital controls, and does not reflect the
real state of the Argentinian economy. It will not be
sustainable in the medium to long term.
Depreciating the peso would help address some of those
issues, but it would likely trigger another bout of
inflation, eroding Milei’s main accomplishment in his first
year.
“Every economic indicator got worse, except for inflation”,
said Chouza in a video recap of Milei’s first year. “The
question is: Is it worth it to register a decrease in [gross
domestic product] GDP, industrial production, employment,
purchasing power, real wages, international currency
reserves only to reduce inflation … I think it’s not worth
it.”
“I don’t believe there is much to celebrate, even though
Javier Milei, incredibly, says this is the best government
in history. Let’s see what happens in Milei’s second year”.
Video Duration 28 minutes 40 seconds 28:40
Source: Al Jazeera
https://exxpress.at/politik/praesident-milei-erhaelt-juedischen-nobelpreis-und-will-das-geld-spenden/
Als erster Staatschef bekommt Argentiniens Präsident
Javier Milei den „jüdischen Nobelpreis“ verliehen. Das
Preisgeld will er für den Kampf gegen Antisemitismus
spenden.
Der ultraliberale argentinische Präsident Javier
Milei wird mit dem Genesis-Preis geehrt, der auch als
„jüdischer Nobelpreis“ bezeichnet wird, berichtet die
„Jüdische Allgemeine“. Er ist der erste Staatschef,
der diese Auszeichnung erhält. Begründet wird die
Entscheidung damit, das Milei Israel unter anderem
nach dem Hamas-Massaker unterstützte oder die
argentinische Botschaft nach Jerusalem verlegte.
„Seit dem 7. Oktober ist er einer der treuesten
Freunde Israels“, sagte der Vorsitzende der
Genesis-Preis-Stiftung, Stan Polovets. Als viele
Verbündete Israels schwiegen, den Staat verurteilten
oder sanktionierten, habe Milei an der Seite des
jüdischen Volkes gestanden und sei dessen
„sichtbarster, lautstärkster und
unmissverständlichster Fürsprecher gewesen“.
Das Preisgeld, eine Million US-Dollar, möchte der
argentinische Präsident für den Kampf gegen
Antisemitismus spenden, kündete er an. „Ich empfinde
tiefe Bewunderung für Israel, seine Geschichte und
sein Volk“, sagte der Staatschef.
Mit
Milei am 17.1.2025: Argentinien legt seit 2010 endlich
wieder einen Haushaltsüberschuss vor: 1,5 Milliarden
Franken
https://www.nau.ch/news/ausland/argentinien-legt-ersten-haushaltsuberschuss-seit-2010-vor-66895318
Keystone-SDA - Argentinien - Argentinien schliesst
erstmals seit 2010 mit Haushaltsüberschuss ab, dank
Präsident Mileis rigorosem Sparkurs.
Der ultraliberale argentinische Präsident Milei hat die
Ausgaben radikal gekürzt und spart bei öffentlichen
Bauvorhaben, Subventionen und Renten. Soll das nachhaltig
sein, muss die Wirtschaft wieder anspringen.
Das erste Mal seit 2010 hat Argentinien ein Jahr mit
einem Haushaltsüberschuss abgeschlossen. Die
Mehreinnahmen lagen 2024 bei umgerechnet rund 1,5
Milliarden Franken, wie das
Wirtschaftsministerium in Buenos Aires mitteilte. Das
entspricht 0,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.
Mileis Mantra: «No hay plata»
Jahrelang hatte Argentinien deutlich über seine Verhältnisse
gelebt, zudem ist der Staat beim Internationalen
Währungsfonds (IWF) hoch verschuldet. Argentiniens
ultraliberaler Präsident Javier Milei hat dem
südamerikanischen Land einen harten Sparkurs verordnet –
sein Mantra lautet: «No hay plata» (Es gibt kein Geld).
Erreicht wurde der Überschuss durch massive Kürzungen bei
öffentlichen Bauvorhaben, Transferleistungen an die
Provinzen, Subventionen und Renten. Die Einnahmenseite wurde
hingegen durch eine Reihe von Sondereffekten gestärkt, die
sich in diesem Jahr nicht wiederholen dürften.
Inflation halbiert, Wirtschaftskraft gesunken
Im ersten Jahr seiner Amtszeit war es Milei zudem gelungen,
die Inflation fast zu halbieren, auf nun 117,8 Prozent. Die
positive Entwicklung geht zum Teil allerdings darauf zurück,
dass der Sparkurs die Wirtschaftsleitung und den Konsum
abgewürgt hat.
Der IWF rechnet für 2024 mit einem Rückgang der
Wirtschaftskraft um 3,5 Prozent. Für das laufende Jahr
strebt die Regierung fünf Prozent Wachstum an.
Argentinien mit Milei am 20.1.2025: Börse
läuft - Armut bleibt:
Warum Javier Milei das Leben der Argentinier nicht
verbessert hat
https://www.blick.ch/ausland/knallhart-politik-von-kettensaege-praesident-er-kommt-ans-wef-warum-javier-milei-das-leben-der-argentinier-nicht-verbessert-hat-id20512555.html
Myret Zaki - Die Politik des
anarchokapitalistischen Präsidenten Javier Milei hat hohe
soziale Kosten. In Argentinien ist sowohl die Armut als
auch die Arbeitslosigkeit angestiegen. Im Gegensatz dazu
kletterte die Börse in Buenos Aires um 172 Prozent.
Javier Milei (54) kehrt zurück nach Davos: Am Vorabend
seines WEF-Auftritts diesen Donnerstag wird der Präsident
Argentiniens von einigen Medien dafür gefeiert, die zuvor
chaotische argentinische Wirtschaft innerhalb eines Jahres
umgekrempelt zu haben. Der Anhänger eines radikalen
Libertarismus, der im November 2023 an die Macht gekommen
ist und als Vorbild von Elon Musk gilt, wurde von Donald
Trump bereits für seinen «unglaublichen Job» gelobt.
Der anarchokapitalistische Staatschef, der im vergangenen
Jahr in Davos zu Gast war, hatte bei seiner Rede im Bündner
Ferienort für Aufsehen unter den Ultraliberalen gesorgt. Er
warnte den Westen vor der «Gefahr», in den «Kollektivismus
und Sozialismus» zu verfallen, «die durch alle Zeiten
hindurch immer gescheitert sind» und «die Menschheit in
Armut, Elend und Stagnation geführt haben». Im Gegensatz
dazu seien der Marktkapitalismus und das freie
Unternehmertum «ein überlegenes und moralisch richtiges
System». Dieses sei das «einzige Instrument, das uns zur
Verfügung steht, um Hunger und extreme Armut auf der Welt
auszurotten».
Doch ein Jahr später haben Mileis Rezepte die Argentinier
nicht aus der Armut befreit. Seine Massnahmen haben negative
soziale Folgen, die in erster Linie die am stärksten
gefährdeten Bevölkerungsgruppen und Rentner belasten. Die
Lobeshymnen über den «Aufschwung mit der Kettensäge»
übersehen die Auswirkungen, die die Kürzungen der
öffentlichen Ausgaben um ein Drittel hatten. Blick
beleuchtet die Auswirkungen von Mileis Politik auf der
Grundlage der verfügbaren Zahlen.
Etwas zu schnell für den Rückgang der Inflation gelobt
Mit Mileis Amtsantritt ist die jährliche Inflation in
Argentinien von 211 Prozent im Jahr 2023 auf 118 Prozent im
vergangenen Jahr gesunken. Das ist die wichtigste
Verbesserung, die ihm zugeschrieben wird. Gleichzeitig ging
die weltweite Inflation überall zurück. Es handelt sich also
nicht um eine argentinische Besonderheit. Laut dem
Internationalen Währungsfonds (IWF) ging der weltweite
Inflationsindex von 6,7 Prozent im Jahr 2023 auf 5,8 Prozent
im Folgejahr zurück. Dies ist auf die deutliche Entspannung
der weltweiten Energiepreise und das Ende der
Lieferketten-Probleme zurückzuführen.
Argentiniens Präsident Javier Milei schielt auf
Nobelpreis
Der Rückgang der Rohstoffpreise – insbesondere der Preise
für Öl, Gas, Agrarrohstoffe und Metalle – wirkte sich
erheblich auf die weltweiten Preisindizes aus. Ausserdem
hatten die Notenbanken nach dem explosionsartigen Anstieg
der Inflation in den Jahren 2021 und 2022 die Leitzinsen
erhöht, wodurch die Inflation 2024 eingedämmt wurde. Den
gesamten Rückgang der Inflation in Argentinien allein der
Politik von Milei zuzuschreiben, ist daher eine
Überschätzung seiner Rezepte.
Für 2025 deuten optimistische Prognosen darauf hin, dass die
argentinische Inflation von 118 Prozent auf 25 Prozent
sinken könnte. Der stabile Trend im Dezember zeigt jedoch,
dass ein solches Ziel alles andere als leicht zu erreichen
sein wird. Auch wenn auf globaler Ebene die
Inflationserwartungen ebenfalls rückläufig sind.
Haushaltsüberschuss und Kollateraleffekte
Dem argentinischen Präsidenten wird zu Recht eine
spektakuläre Rückkehr zu einem Haushaltsüberschuss fürs
letzte Jahr zugeschrieben. Es ist das erste Mal seit 14
Jahren, dass die Einnahmen der Regierung in Buenos Aires
ihre Ausgaben übersteigen. Das Land ging von einem Defizit
von 2,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Jahr 2023
zu einem Überschuss von 0,3 Prozent des BIP über.
Diese Trendwende erreichte Milei jedoch um den Preis
aggressiver Kürzungen im öffentlichen Dienst und einer
drastischen Sparpolitik für eine Mehrheit der Argentinier.
Sein ehrgeiziges Ziel, Ende Jahr einen Haushaltsüberschuss
von 1,3 Prozent des BIP zu erreichen, wird nur mit weiteren
Ausgabenkürzungen möglich sein.
Das argentinische Staatsoberhaupt hat zweifellos eine Sache
wieder aufgerichtet: den Aktienindex an der Börse von Buenos
Aires. Die grossen Unternehmen waren die Hauptgewinner der
libertären Politik von Milei, was sich auch in den
steigenden Aktienkursen widerspiegelt. Über 2024 weist der
Index einen spektakulären Anstieg von 172 Prozent auf, was
auf die Politik des «Fundamentalisten des freien Marktes»,
wie Bloomberg ihn nennt, und dessen aggressiven
Deregulierungen zurückzuführen ist.
Rentner und Beamte als Verlierer
Die sozialen Folgen der Kürzungen bei den Staatsausgaben
lassen sich jedoch nicht in den Indizes ablesen. Sie sind
trotzdem spürbar. Die härtesten Kürzungen zielten auf
Rentner, Staatsbedienstete sowie Beschäftigte im Baugewerbe
ab. Ein Viertel der Kürzungen betraf die Rentner. Die
Mindestrente, die zwei Drittel der pensionierten Argentinier
beziehen, sank 2024 um durchschnittlich 13 Prozent – und lag
damit nur noch knapp über der Armutsgrenze. Ein weiteres
Viertel der Einsparungen betraf Menschen, die im
öffentlichen Baugewerbe tätig sind.
Auf der Ebene der Beschäftigung war die Bilanz ebenfalls
weniger glänzend. Wenig überraschend stieg die
Arbeitslosenquote von 5,7 Prozent Ende 2023 auf 7,6 Prozent
Mitte 2024 – bevor sie Ende letztes Jahr wieder auf 6,9
Prozent zurückging.
Ungleich verteiltes Wachstum
Zwar stehen die Schlüsselindikatoren wie das BIP im grünen
Bereich. Zu Beginn des Jahres hat Argentinien wieder ein
Wachstum verzeichnet. Das hart gebeutelte Land hat damit
eine zweijährige Rezession hinter sich gelassen. Im dritten
Quartal 2024 wuchs das BIP um 3,9 Prozent. Der IWF und die
Weltbank prognostizieren für das Land ein Wachstum von 5
Prozent in diesem Jahr und von 4,7 Prozent im Jahr 2026.
Eine Wachstumsrate sagt jedoch nichts darüber aus, wie sich
das Wachstum verteilt. Und hier liegt das Problem: Unter der
Regierung Milei scheint ein Anstieg der Ungleichheit
vorprogrammiert zu sein. Ihre Massnahmen reduzieren zwar das
Steuerdefizit, verringern aber den sozialen Schutz der
Arbeitnehmer und treffen die schwächsten
Bevölkerungsgruppen, die auf staatliche Unterstützung
angewiesen sind.
Verteilung des BIP, Zuverlässigkeit der Zahlen
Darüber hinaus könnten Bildung und Gesundheit unter den
Sparmassnahmen leiden, wodurch sich die Kluft zwischen
denjenigen, die Zugang zu hochwertigen privaten
Dienstleistungen haben, und den anderen vergrössert. Ebenso
könnte die Privatisierung von Sektoren wie Energie oder
Verkehr die Kosten erhöhen, die die Argentinier bereits
täglich zu tragen haben.
Schliesslich sind Wirtschaftsstatistiken in einem Land, das
seine Inflationszahlen unter der Regierung Kirchner
(2006-2015) aggressiv manipuliert hatte, mit Vorsicht zu
geniessen. Sie sollten mit anderen Indikatoren und
akademischen Studien abgeglichen werden.
Trotz der harten Sparmassnahmen kann Javier Milei bis heute
auf die Unterstützung der Hälfte der argentinischen
Bevölkerung zählen. Eine von Bloomberg im November
durchgeführte Umfrage ergab, dass seine Beliebtheitswerte im
November fast 47 Prozent erreichten.
Milei gegen WHO am 23.1.2025:
Milei erwägt Rückzug Argentiniens aus der WHO und
tritt damit in die Fussstapfen von Donald Trump
https://www.elobservador.com.uy/argentina/politica/javier-milei-analiza-retirar-argentina-la-oms-y-del-acuerdo-paris-siguiendo-los-pasos-donald-trump-n5981094
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/106200
Impfschäden Schweiz Coronaimpfung Original, [23.01.2025
19:49]
EL OBSERVADOR, 22.01.25
Javier Milei erwägt, Argentinien aus der
Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Pariser Abkommen
zum Klimawandel auszutreten.
Die Entscheidung steht im Einklang mit der Politik von
Donald Trump, der beide Verpflichtungen während seiner
Amtszeit aufgegeben hat.
Milei ist der Ansicht, dass diese internationalen
Organisationen eine Bedrohung für die nationale Souveränität
und für das von seiner Regierung verteidigte liberale Modell
darstellen.
Der Präsident stellt die Rolle der WHO während der Pandemie
in Frage und nennt den Klimawandel eine „sozialistische
Lüge“.
Diese Entscheidungen könnten diplomatische und
wirtschaftliche Auswirkungen für Argentinien auf der
internationalen Bühne haben.
https://journalistenwatch.com/2025/01/24/mileis-rede-in-davos-ein-befreiungsschlag-gegen-die-bolschewoke-tyrannei/
Der argentinische Befreiungskämpfer Javier Milei hat
sich ins Feindesland getraut und in Davos den linken
Eliten die Leviten gelesen. Mit Trump im Nacken ist ihm
dabei eine sensationelle Rede gelungen, die den
Bolschewoken mit Sicherheit das Fürchten lehrt.
„Eigentümlich frei“ hat das mit K.I. übersetzen lassen
und auf X
veröffentlicht.
„Die diesjährige Rede von Javier Milei in Davos auf dem
Kongress des World Economic Forum (übersetzt mithilfe von
ChatGPT, jedes Wort eine Offenbarung):
https://exxpress.at/politik/praesident-javier-milei-in-davos-die-woke-ideologie-ist-ein-krebsgeschwuer/
Argentinien am 5.2.2025: Milei hat
auch keine Lust mehr auf die kriminelle Impf-WHO mit
dem Impfmonster Bill Gates:
Präsident Milei folgt den USA: Argentinien kündigt
WHO-Austritt an
https://exxpress.at/politik/praesident-milei-folgt-den-usa-argentinien-kuendigt-who-austritt-an/
https://tkp.at/2025/02/06/milei-folgt-trump-argentinien-verabschiedet-sich-aus-who/
https://exxpress.at/politik/vorbild-usa-javier-milei-verbietet-geschlechtsumwandlungen-fuer-unter-18-jaehrige/
https://uncutnews.ch/javier-milei-vertieft-argentiniens-schuldenfalle-beim-iwf-mit-einem-notfall-darlehen/
Israel und Argentinien
erweitern Kooperation im Verteidigungsbereich
Ein Jahr im Amt:
Argentiniens Präsident Milei zieht Bilanz – Inflation
sinkt, Armut steigt
Milei spinnt - zusammen mit seinem "Sicherheitsminister"
Bullrich:
Argentinien
mit Demo gegen Milei am 14.3.2025: Rentner haben
genug von ihrer Armut - Unterstützung durch
Fussballfans - viele Schwerverletzte:
Eskalation der Polizeigewalt: Hunderte Verletzte
bei Rentner-Protesten in Argentinien
https://de.rt.com/amerika/239563-eskalation-polizeigewalt-hunderte-verletzte-bei/
In Buenos Aires geht die Polizei immer rabiater gegen
Senioren vor, die gegen Rentenkürzungen protestieren. Am
Mittwoch erhielten die Rentner Unterstützung durch
Tausende Fußballfans. Die Polizei setzte Tränengas,
Gummigeschosse und Wasserwerfer ein. 500 Teilnehmer
wurden verletzt.
Seit seinem Amtsantritt hat Argentiniens Präsident Javier
Milei die Renten schrittweise immer weiter gekürzt.
Infolgedessen protestieren Rentner wöchentlich vor dem
Kongressgebäude in Buenos Aires. Neben der Erhöhung der
Renten fordern sie die Wiedereinführung der Ausgabe
kostenloser Medikamente, die unter Milei gestrichen wurde.
Nach einem Guardian-Bericht vom Donnerstag
erhielten rund 60 Prozent der Rentner aktuell nur die
Mindestrente, von etwa 340 Dollar pro Monat. Noch in
diesem Monat, ab dem 23. März, sollen Senioren, die
nicht mindestens 30 Jahre in die Rentenkassen
eingezahlt haben, gar keine Rente mehr erhalten.
Parallel zu den fortschreitenden Rentenkürzungen gehe die
Polizei immer rabiater gegen die protestierenden Rentner
vor. Zuletzt seien bei den Protesten immer mehr
Menschen durch Polizeikräfte verletzt worden, meldete Reuters
am Donnerstag.
Den Berichten zufolge erhielten die Rentner am Mittwoch
unerwartete Unterstützung von argentinischen Fußball-Fans,
unter anderem von den Anhängern der Boca Juniors und River
Plate – zwei der "Big Five"-Fußballclubs Argentiniens. Die
Fans der großen Fußballclubs sind normalerweise
verfeindet. Doch nach dem Aufruf von Anhängern des lokalen
Fußballvereins Chacarita Juniors, die Rentner bei ihrem wöchentlichen
Protest zu unterstützen, beteiligten sich die
Anhänger der großen Fußballclubs gemeinschaftlich an den
Protesten. Bei der Demonstration zitierten die Fußballfans
eine Aussage des argentinischen Fußballstars Diego
Maradona: "Wie könnte ich die Rentner nicht verteidigen?
Man muss schon ein echter Feigling sein, um die Rentner
nicht zu verteidigen." Unterdessen hielten die älteren
Demonstranten vor den Polizisten Schilder mit der
Aufschrift
"Schlagt uns nicht, wir sind eure Eltern" und
"Helft mir zu kämpfen – ihr werdet die nächste ältere
Person sein".
Laut dem Guardian gingen am Mittwoch mehr als
1.000 Polizisten gegen die Proteste vor. Die Beamten
setzten Tränengas, Gummigeschosse und Wasserwerfer ein, um
die Demonstranten am späten Mittwochabend
auseinanderzutreiben. In einem Video von Reuters
werden einige der Polizeiaktionen vom Mittwoch
dokumentiert. Dazu schreibt der Guardian:
"Kolonnen von Bereitschaftspolizisten setzten fast
ununterbrochen Tränengas ein und schossen mit
Wasserwerfern und Gummigeschossen auf die
Demonstranten. Gegen 17.30 Uhr fuhren Polizisten auf
Motorrädern in die Menschenmenge, richteten ihre
Waffen auf die Demonstranten und veranlassten Hunderte
zur Flucht."
Nach vorläufigen Angaben der unabhängigen
Menschenrechtsorganisation Comisión Provincial por la
Memoria sollen mehr als 500 Menschen verletzt worden sein.
Der freiberufliche Fotograf Pablo Grillo sei dabei von
einem Tränengaskanister am Kopf getroffen worden. Er habe
eine Schädelfraktur und einen Verlust an Hirnmasse
erlitten. Der 35-Jährige sei im Krankenhaus notoperiert
worden und liege seitdem im künstlichen Koma. Daraufhin
forderte der argentinische Verband der Fotoreporter
(aRGra) den Rücktritt der Ministerin für nationale
Sicherheit, Patricia Bullrich. In der
Erklärung heißt es:
"Heute wurde unser ehemaliger Student auf bösartige
Weise von Sicherheitskräften schwer verletzt. … Wir
fordern, dass der Präsident der Republik sie und ihre
Untergebenen sofort aus dem Amt entlässt und sie vor
Gericht stellt. Andernfalls machen wir ihn [Milei]
moralisch, politisch und strafrechtlich
mitverantwortlich an den von seiner Ministerin
begangenen Verbrechen."
Auch die Opposition beklagte, dass die Sanierung der
Finanzen auf Kosten der schwächsten Bevölkerungsgruppen
Argentiniens gehe. Auf X teilte
der Wirtschaftswissenschaftler und Mitte-Links-Senator
Martín Lousteau mit:
"Wir sind dafür, die öffentlichen Finanzen zu
sanieren". "Was wir nicht zulassen können, ist, dass
diese Sanierungen auf Kosten der Ängste, der
Gesundheit und der Vernachlässigung unserer Rentner
geschehen."
Argentinien
am 16.3.2025: Das wahre Gesicht des Neoliberalismus:
Brutale Gewalt und Unterdrückung in Argentinien
Die Wirtschaftspolitik des argentinischen Präsidenten
Javier Milei verstärkt die weit verbreitete soziale
Ungleichheit. Die Polizei geht mit aller Härte gegen
Demonstranten vor. Ein Fotojournalist wurde dabei
lebensgefährlich verletzt. Von «l’AntiDiplomatico»
https://transition-news.org/das-wahre-gesicht-des-neoliberalismus-brutale-gewalt-und-unterdruckung-in
https://de.news-front.su/2025/03/25/argentiniens-prasident-hat-die-freigabe-aller-akten-uber-nazis-angeordnet-die-nach-dem-zweiten-weltkrieg-aus-deutschland-ins-land-geflohen-sind-kabinettschef-francos/
https://www.nau.ch/news/ausland/generalstreik-in-argentinien-gegen-mileis-sparpolitik-66960628
Argentinien am 29.4.2025: Milei stellt
Nazi-Akten von 1945 online
Die Regierung veröffentlicht online die freigegebenen
Akten über Nazi-Operationen in Argentinien.
(ESP orig.: El Gobierno publica online los archivos
desclasificados sobre operaciones nazis en Argentina)
https://www.argentina.gob.ar/noticias/el-gobierno-publica-online-los-archivos-desclasificados-sobre-operaciones-nazis-en
Link:
https://www.argentina.gob.ar/interior/archivo-general-de-la-nacion
Das dem Büro des stellvertretenden Stabschefs des
Innenministeriums unterstellte Nationalarchiv (AGN) hat der
Öffentlichkeit eine Reihe freigegebener Dokumente zugänglich
gemacht, die Informationen über Nazi-Operationen in
Argentinien sowie geheime und als geheim eingestufte
Präsidentenerlasse enthalten, die nun der Öffentlichkeit
zugänglich sind.
El Archivo General de la Nación (AGN),
dependiente de la Vicejefatura de Gabinete
del Interior, puso a disposición de toda la
ciudadanía una serie de documentos
desclasificados que incluyen información
sobre las operaciones nazis en Argentina,
así como decretos presidenciales secretos y
reservados, ahora disponibles al público en
general.
Tras un trabajo de restauración,
digitalización y descripción, el organismo
publicó en su página web toda la
documentación desclasificada alojada en su
acervo documental. Los archivos sobre
actividades nazis en nuestro país consisten
en alrededor de 1.850 piezas documentales,
corpus que el Estado argentino entregó en
copias al Centro Simón Wiesenthal, que
actualmente se encuentra investigando las
vinculaciones del banco Credit Suisse con el
nazismo. La entrega de la documentación fue
solicitada luego de una reunión que las
autoridades del Centro mantuvieron con el
presidente Javier Milei en Casa Rosada, en
febrero de este año.
Hasta el momento, la documentación
vinculada a la actividad de jerarcas nazis
en Argentina sólo podía consultarse en una
sala del Archivo General de la Nación
especialmente habilitada. Ahora, cualquier
persona podrá acceder a ella vía online y
descargarla desde cualquier lugar del país o
del mundo.
Asimismo, el AGN también puso a disposición
en su página web los decretos
presidenciales, secretos y reservados,
producidos entre 1957 y 2005. Se trata de
casi 1300 piezas documentales y que abordan
diversas temáticas, como la compra y venta
de armas, las modificaciones
presupuestarias, la organización del
servicio de inteligencia argentino, y la
lucha contra el comunismo en las décadas del
sesenta y setenta, entre otros temas
relevantes de la historia nacional.
Link:
argentina.gob.ar/interior/archivo-general
Kennedy Jr. bei Milei am 29.5.2025: Projekt
"alternatives internationales Gesundheitssystem"
https://x.com/SecKennedy/status/1927408870432940357?t=6woOlHM__XbeaniUofZrLg&s=19
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/114935
RFK Jr.: "Ich hatte ein wunderbares Treffen mit dem
argentinischen Präsidenten @JMilei, bei dem es um den
gegenseitigen Austritt unserer Länder aus der WHO und die
Schaffung eines alternativen internationalen
Gesundheitssystems ging, das auf wissenschaftlichem
Goldstandard basiert und frei von totalitären Impulsen,
Korruption und politischer Kontrolle ist."
https://de.news-front.su/2025/06/05/tausende-argentinier-protestieren-im-zentrum-von-buenos-aires/
Tausende Argentinier haben sich im Zentrum von Buenos Aires
versammelt, um gegen die Sozialpolitik der Regierung zu
protestieren, berichtet ein Korrespondent der RIA Novosti.
In den letzten Tagen war die Lage im größten
Kinderkrankenhaus Argentiniens, dem Juan Garrahan, eines der
zentralen Themen. Das Gehalt der Ärzte dieser staatlichen
Einrichtung beträgt 797.000 Pesos oder 588 Euro. Nach
Angaben der Ärzte reicht dieses Geld nicht aus, um bis zum
Monatsende zu überleben. Darüber hinaus arbeiten die Ärzte
aufgrund einer Reihe von Kürzungen, die in diesem
Krankenhaus im Rahmen der vom Präsidenten des Landes, Javier
Milei, angekündigten Einsparungen der Staatsausgaben
vorgenommen wurden, über ihre reguläre Arbeitszeit hinaus.
https://de.rt.com/amerika/248186-argentinische-ex-praesidentin-kirchner-wird-haftstrafe-zu-hause-absitzen/
Argentinien mit Milei am 23.7.2025: Ein
Augenschein: Haushaltsüberschuss - Schuldenabbau -
Steuerfreibetrag für Selbständige ver10facht - Inflation
von 290 auf 40% reduziert - freie Währung:
Argentinien: Das Wirtschaftswunderland der Kettensäge -
NiUS war vor Ort
https://exxpress.at/news/argfentinien-das-wirtschaftswunderland-der-kettensaege-nius-war-vor-ort/
NIUS-Reporter Diego Faßnacht berichtet von seiner Reise
durch Argentinien. Dabei spricht er mit Menschen vor Ort
und berichtet hautnah, wie die in Österreich und
Deutschland viel kritisierte „Kettensägen“-Politik bei der
argentinischen Bevölkerung tatsächlich ankommt.
Hier sind wir also: Im Land von Patagonien und Buenos Aires,
das von Javier Milei regiert, der vielerorts als
Hoffnungsträger gilt.
Bereits zur Landung wird klar: In Argentinien steht die Welt
Kopf – zumindest was das Klima angeht. Milder Winter mitten
im Juli. Im Flughafen von Buenos Aires stelle ich fest, dass
es (zumindest für die Standards von Lateinamerika) ziemlich
organisiert und regelbasiert zugeht. Auf den ersten Blick
erscheint alles recht sauber, die üblichen Abläufe eines
Flughafens geschehen auch hier strukturiert. Die
Passkontrolle geht zügig über die Bühne und auf unser Gepäck
(ich reise mit meiner Familie) warten wir auch nicht länger
als fünf Minuten.
Der erste Uber-Fahrer weist uns aufgrund der Gepäckmenge
sehr freundlich ab, der zweite Taxifahrer – ein
Sozialismus-Flüchtling aus Venezuela – berichtet, dass es in
der vergangenen Woche verdammt kalt gewesen sei, und bittet
aufgrund unserer Gepäcklast um ein Trinkgeld. Er erinnert
mich an meinen ehemaligen Business-Spanisch-Lehrer Miguel,
einen venezolanischen Volkswirtschaftsstudenten, der
ebenfalls in Buenos Aires wohnt. Denn der erste Eindruck
passt: Die Menschen sind freundlich und keinesfalls
verzweifelt.
Das europäischste Land Südamerikas
Vielleicht ist es der hohe Anteil von Menschen italienischer
Abstammung, der Venezuela und Argentinien verbindet. Nach
Argentinien und Uruguay ist der Anteil italienischer
Abstammung in Venezuela am höchsten. Insgesamt gilt
Argentinien als das europäischste Land Lateinamerikas: Rund
85 bis 90 Prozent der Bevölkerung stammen von europäischen
Einwanderern ab. Das bestätigt sich bei den Gesprächen vor
Ort, wo viele auf ihre Wurzeln in Europa verweisen.
Angesichts der massiven Migrationsbewegungen in vielen
Teilen Europas ist es tatsächlich nicht übertrieben zu
sagen: Im traditionellen Sinn ist Argentinien heute
„europäischer“ als viele Teile des heutigen Europas.
Zumindest identifizieren sich diese Leute noch sehr mit der
Heimat, die ihre Vorfahren bereits vor einigen Dekaden
verließen.
Ist Buenos Aires das Paris von Südamerika?
Das Straßenbild hat für mich deutliche Parallelen zu
Frankreichs Hauptstadt: Vieles erinnert mich an europäische
Städte wie Paris in ihrer Blütezeit im 19. Jahrhundert – von
der Architektur bis zur Kaffeehauskultur. Der Vergleich von
Buenos Aires mit Paris ist also gar nicht so weit hergeholt:
Breite Boulevards, elegante Fassaden und Plätze mit
Springbrunnen findet man an vielen Orten der Hauptstadt.
Allerdings scheint vieles in den letzten Jahrzehnten dem
Verfall anheimgefallen zu sein.
Taxifahrer Carlos aus Mendoza ist begeistert von Milei
Pessimismus spürt man im Gespräch mit der Bevölkerung
derzeit kaum. Vor fast zwei Jahren wurde Javier Milei zum
Präsidenten von Argentinien gewählt und versprach einen
radikalen Wandel.
Erstmals seit 2008 gibt es in
Argentinien wieder einen Haushaltsüberschuss.
Die Staatsschulden konnten um 46 Milliarden US-Dollar
gesenkt werden. 2024 betrug die Staatsverschuldung gut 85
Prozent des Bruttoinlandsproduktes, in diesem Jahr wird sie
voraussichtlich auf 73 Prozent sinken.
Der 67-jährige Taxifahrer Carlos (seine Eltern sind in den
50er-Jahren des 20. Jahrhunderts aus Sizilien eingewandert)
kommt aus dem weltweit bekannten Weinanbaugebiet Mendoza und
antwortet auf meine vorsichtige Frage zu seiner Meinung über
Präsident Milei, dass er völlig begeistert sei und ihn auch
gewählt habe. Bisher mache Milei – auch gegen die
„widerlichsten politischen Widerstände“ – eine hervorragende
Arbeit.
Als Taxifahrer profitiere er stark von der
massiven
Erhöhung der Steuerfreibeträge für Solo-Selbstständige.
Diese lagen vor Mileis Amtszeit bei 6.300 US-Dollar und
wurden zuletzt
auf enorme 75.000 US-Dollar erhöht.
Inflation, Geld und Kryptowährungen
Auch wenn sich die
Inflation unter Milei von über 290
Prozent auf 40 Prozent reduziert hat, bleibt das
Problem auf den Straßen und in den Geschäften präsent. Seit
die Regierung den Wechselkurs des argentinischen Pesos zum
US-Dollar freigegeben hat, verfolgen die Argentinier
tagesgenau, wie sich ihre Währung entwickelt. Viele
Transaktionen – beispielsweise im Hotel – basieren sogar auf
US-Dollar. An den meisten Geldautomaten kann man
maximal
60.000 Pesos abheben – circa 40 Euro – und zahlt
dafür mindestens 8.000 Pesos (etwa 7 Euro) an Gebühren.
An einem Geldautomaten hatte ich eine kuriose Situation:
Nach Ende der Transaktion teilte mir der Automat mit, dass
ich 1.000 Pesos „gewonnen“ hätte und zahlte mir diese aus.
Klasse!
Auf der offiziellen Website der Fluggesellschaften kann man
Flüge auch in Kryptowährungen bezahlen. In Buenos Aires gibt
es überall Wechselstuben, oftmals mit der Möglichkeit, auch
Bitcoin zu kaufen.
Bei einem Treffen mit meinem ehemaligen Spanischlehrer
Miguel erzählt er mir, dass er für seine Arbeit von einem
multinationalen Unternehmen aus der Schweiz in
Kryptowährungen bezahlt würde, was völlig normal sei. So
könne er auch problemfrei Geld in seine Heimat Venezuela
schicken.
Bis vor wenigen Monaten war es nicht
möglich, den argentinischen Peso zum realen Wechselkurs
zu tauschen und Geld außer Landes zu bringen.
Die Inflationsprobleme in Ländern wie Argentinien und
Venezuela haben dazu geführt, dass sich Kryptowährungen zu
echten Parallelwährungen entwickelt haben. Dies wird
Präsident Milei kaum stören, da er sich nichts sehnlicher
wünscht, als
den argentinischen Peso als
Pflichtwährung abzuschaffen und einen
Währungswettbewerb in Argentinien einzuführen.
Der Tourismus leidet weiter
Die Reformen von Präsident Milei haben einerseits dazu
geführt, dass die Inflationsrate für die Argentinier
gesunken ist. Andererseits sind durch die Verbindung von
Wechselkursentwicklung und Inflation die Preise für
Touristen deutlich angestiegen. Dementsprechend leidet der
Tourismus. Die Buchungszahlen sind im mehrjährigen Vergleich
unterdurchschnittlich. Das bestätigt mir direkt der
Taxifahrer Carlos und die Rezeptionistin im Hotel des
Weingut „Salentein“. In den vergangenen Jahren seien viel
mehr Brasilianer gekommen (es gibt direkte Flugverbindungen
nach Rio de Janeiro und São Paulo). Sogar im Radio berichtet
man, dass die üblichen Besuchszahlen von Touristen in diesem
Jahr eher mau seien.
Die fernbleibenden Touristen vermisst auch unser Kellner
Lucas im Restaurant „La Estancia“. Der Wein (Flasche circa
15 Euro) und das Essen (insbesondere das Fleisch,
Grillplatte für zwei Personen circa 55 Euro inklusive
Beilagen) haben darunter allerdings ganz eindeutig nicht
gelitten. Hervorragend!
Fazit: In Argentinien ist gewaltig etwas im Gange. Natürlich
sind die Probleme, speziell die Inflation, nicht ausgemerzt,
aber eine klare politische Richtung ist erkennbar. Das Land
löst sich vom Stillstand der Vergangenheit.
Dieser Artikel erschien zuerst bei unserem Partnerportal
NiUS.
Milei schafft das Grundrecht auf Wasser ab am
28.7.2025: Wasser kann man bei Schulden nun abstellen:
Javier Milei treibt Privatisierung von Wasser voran
Wie argentinische Medien berichten, hat der
Regierungschef durch eine Rechtsreform offiziell den
Privatisierungsprozess bei der bisher zu 90 Prozent
staatlichen Wasserversorgung eingeleitet. Für die Bürger
könnte dieser Schritt gravierende Folgen haben: Bei
Zahlungsrückständen kann ihnen das Wasser abgestellt
werden.
https://transition-news.org/javier-milei-treibt-privatisierung-von-wasser-voran
Javier Milei hat in Argentinien eine weitere
Sparmaßnahme durchgeführt, die für die
Bevölkerung einen gravierenden Einschnitt darstellt. Wie
teleSur berichtet, hat der Regierungschef
offiziell mit dem Privatisierungsprozess von Agua
y Saneamientos Argentinos S.A. (AySA)
begonnen. Dadurch kann den Bürgern die
Wasserversorgung bei Nichtzahlung eingestellt werden.
Milei habe dies durch eine Reform des
Rechtsrahmens für die Erbringung
öffentlicher Dienstleistungen im Bereich Trinkwasser und
Abwasserentsorgung erwirkt, so teleSUR. Durch
diesen Schritt werde auch der Verkauf von Aktien durch
die Regierung und der Eintritt von Privatkapital in das
bisher größtenteils staatliche Unternehmen ermöglicht.
Zu den beschlossenen Maßnahmen
gehöre insbesondere die Straffreiheit des Unternehmens
bei der Unterbrechung der Dienstleistung im Falle von
Zahlungsrückständen. Zudem könnten Mittel aus der
Nutzung des Konzessionsvertrags nun «als Garantien
dienen, um die Rückzahlung der für die Erbringung der
öffentlichen Dienstleistung bestimmten Finanzmittel
sicherzustellen».
Die Verordnung ändere Artikel 2 des Dekrets Nr.
304/06, in dem festgelegt war, dass 90
Prozent des Kapitals von AySA dem Staat gehören und dass
diese Anteile «nicht übertragbar sind und dieser Anteil
durch keine gesellschaftsrechtliche Maßnahme verringert
werden darf». Doch nun könne der Staat seine Beteiligung
«ganz oder teilweise veräußern», wodurch die
Privatisierung des Unternehmens, das die Wasser- und
Abwasserdienstleistungen im Großraum Buenos Aires (AMBA)
erbringe, offiziell erlaubt sei.
teleSUR weist in diesem Rahmen darauf
hin, dass die Ablehnung von Javier Milei
bei der Bevölkerung laut einer Umfrage mittlerweile
bei über 56 Prozent liege. Gründe für diese
Unzufriedenheit seien vor allem die «Zerstörung des
Staates und der öffentlichen Politik» sowie die
«Grausamkeit des Verwaltungsmodells».
Quelle:
teleSUR: Más ajustes en Argentina: cortarán el agua por
falta de pago y privatizan el derecho -
22. Juli 2025
teleSUR: Argentina: Desaprobación de Javier Milei supera
el 56% según encuesta - 21. Juli 2025
Es wird behauptet in Argentinien am
8.8.2025: 8% Wirtschaftswachstum - 1,7 Mio. Kiner aus der
Armut befreit
https://t.me/standpunktgequake/202147
Verdacht linke Antifa-Schweine in
Argentinien am 27.8.2025: ERFINDEN einen Geld-Klau-Skandal
durch die Schwester von Milei mit Geldern für Behinderte:
Argentiniens Präsident Milei mit Steinen beworfen
orf.at
Argentiniens Präsident Javier Milei ist nach Angaben
seines Sprechers bei einer Wahkampfveranstaltung in einem
Vorort der Hauptstadt Buenos Aires mit Steinen beworfen
worden. Der 54-Jährige sei unverletzt von
Sicherheitskräften weggebraht worden, teilte der Sprecher
des ultraliberalen Präsidenten gestern auf X mit.
Milei befand sich an Bord eines Fahrzeugs, als er von
Demonstranten angegriffen wurde. Nach Angaben eines
AFP-Reporters wurde dieAutokolonne auch mit Pflanzen und
Flaschen beworfen. [...] Im Anschluss kam es zu Handgemngen
zwischen Unterstützern und Gegnern des Präsidenten. [...]
Der Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund eines
Korruptionsskandals, der aktuell Argentinien beschäftigt.
Auslöser war die Veröffentlichung von Audioaufnahmen des
ehemaligen Leiters der Behörde für Menschen mit Behinderung,
Diego Spagnuolo. Darin behauptet Spagnuolo, dass Mileis
Schwester Gelder veruntreut habe, die für Menschen mit
Behinderung bestimmt waren.
Unmittelbar vor dem Gewaltausbruch bei der
Wahkampfveranstaltung war Milei auf den Skandal zu sprechen
gekommen. "Alles, was (der Leiter der Behörde, Anm.) sagt,
ist eine Lüge", sagte der argentinische Präsident.
Argentinien am
8.9.2025:
Argentinische Märkte stürzen ab, nachdem
Mileis Partei bei der Wahl in Buenos Aires
verliert
Argentine markets plunge after
Milei’s party loses in Buenos Aires vote
https://www.aljazeera.com/economy/2025/9/8/argentine-markets-plunge-after-mileis-party-loses-in-buenos-aires-vote
Chile und Argentinien am
2.10.2025: 14km langer Tunnel zwischen Coquimbo und der
Provinz San Juan geplant:
Der 14 km lange Unterwassertunnel, der zwei Länder in
Lateinamerika verbinden wird: Mega-Projekt wird mehr als
1,5 Milliarden US-Dollar kosten
(ESP orig.: El túnel submarino de 14 km que unirá DOS
países de América Latina: megaproyecto costará más de
US$1.500 millones)
https://elpopular.pe/actualidad/2025/10/02/el-tunel-submarino-de-14-km-que-unira-dos-paises-de-america-latina-megaproyecto-costara-mas-de-us1500-millones-105600
Rocío Benavides - Der Agua-Negra-Tunnel wird wieder zu
einem Schlüsselthema in der Integrationsagenda zwischen
Argentinien und Chile. Dieses Projekt zielt darauf ab,
San Juan mit Coquimbo zu verbinden und den regionalen
Handel zu verbessern.
Der Agua-Negra-Tunnel, eines der ehrgeizigsten
Straßenbauprojekte Südamerikas, steht erneut auf der
regionalen Agenda. Dieser internationale Korridor soll die
Provinz San Juan in Argentinien mit der Region
Coquimbo in Chile über einen 14 Kilometer
langen Durchgang durch die Anden verbinden, der für den
Handel und die binationalen Integration von entscheidender
Bedeutung ist.
ESP orig.:
Rocío
Benavides - El túnel de Agua Negra
vuelve a ser clave en la agenda de integración entre
Argentina y Chile. Este proyecto busca conectar San Juan
con Coquimbo, mejorando el comercio regional.
El túnel de Agua Negra, uno de los proyectos viales más
ambiciosos de Sudamérica, vuelve a estar en la agenda
regional. Este corredor internacional pretende conectar la
provincia de San Juan, Argentina, con la región de
Coquimbo, Chile, mediante un paso de 14
kilómetros a través de la Cordillera de los Andes, clave
para el comercio y la integración binacional.
¿Cómo es el paso de Agua Negra que unirá Argentina y
Chile?
El paso Agua Negra ya existe, pero actualmente funciona de
manera limitada: se trata de un camino de montaña que solo
se habilita en verano por las condiciones climáticas
extremas. Esto impide la circulación permanente de
personas y mercancías.
El túnel proyectado busca resolver este problema:
permitiría el tránsito durante todo el año, con mayor
seguridad y capacidad de carga. Además, reduciría los
tiempos de transporte hacia los puertos chilenos, en
especial el de Coquimbo, que se perfila como un nodo
logístico de gran importancia para las exportaciones
argentinas hacia el Pacífico y Asia.
¿Por qué se detuvo el proyecto durante el gobierno
de Mauricio Macri?
El proyecto de Agua Negra fue concebido dentro del Eje
Capricornio, una iniciativa de integración bioceánica
entre el Atlántico y el Pacífico. Sin embargo, durante la
gestión de Mauricio Macri se paralizó por cuestiones
presupuestarias, falta de consenso político y cambios en
las prioridades de inversión.
Esto significó un retroceso para una obra que ya contaba
con financiamiento del Banco Interamericano de Desarrollo
(BID) y había superado etapas técnicas clave.
¿Qué avances hay actualmente en el túnel Agua Negra?
El cónsul de Chile en San Juan, Mario Schiavone, confirmó
que del lado chileno los trabajos avanzan:
“Se está tratando de sumar varios kilómetros más para esta
temporada. No es sencillo, porque hay tramos conflictivos
en los que pavimentar es complejo, pero el progreso es
constante y se nota que se puede trabajar cada vez mejor”.
Sin embargo, en territorio argentino los avances aún
no son visibles. Schiavone reconoció:
“Tengo entendido que desde aquí todavía no, pero hay
voluntad de comenzar. Lo importante es que el paso siga
siendo un espacio de integración y desarrollo, porque más
allá de los plazos del túnel, la integración ya es una
realidad que se vive año tras año”.
¿Por qué es importante el túnel Agua Negra para Argentina
y Chile?
El túnel Agua Negra representa beneficios estratégicos en
varios niveles:
Comercio exterior: abriría un acceso
directo al océano Pacífico, reduciendo costos logísticos y
fortaleciendo las exportaciones de la región de Cuyo y del
norte argentino.
Turismo y cultura: facilitaría el
intercambio de visitantes, impulsando la actividad
hotelera, gastronómica y de servicios.
Integración científica: fortalecería
proyectos binacionales en astronomía y energías
renovables, áreas en las que Argentina y Chile ya
cooperan.
El propio Schiavone aseguró: “Pensando en lo que viene, el
túnel de Agua Negra sigue siendo una aspiración muy
fuerte, un proyecto que no se va a perder nunca. Tendremos
paciencia, esperaremos y en algún momento se concretará.
Los sanjuaninos esperan cruzar por Agua Negra y en Chile
se espera su llegada. Ese vínculo ya es un hito histórico
y se seguirá sosteniendo”.
Milei mit "USA" am 5.10.2025: "US"-NATO darf
rein:
Milei genehmigt Eintritt von US-Truppen in Argentinien
Das Dekret, mit dem zwei gemeinsame Manöver mit den USA
und Chile autorisiert wurden, wurde rechtswidrig ohne
Zustimmung des Kongresses genehmigt. Was Spekulationen
darüber auslöste, dass die Übungen mit der Präsenz der
USA in der Karibik zusammenhängen könnten.
https://transition-news.org/milei-genehmigt-eintritt-von-us-truppen-in-argentinien
Milei mit
Schlägerpolizei gegen Demos am 14.10.2025:
Tränengas macht Demonstranten fast bewusstlos:
'Sie hätten mich töten können': Protestierende
verurteilen staatliche Gewalt in Argentinien
‘They could have killed me’:
Protesters condemn state violence in Argentina
https://www.aljazeera.com/news/longform/2025/10/14/they-could-have-killed-me-protesters-condemn-state-violence-in-argentina
Jonathan Navarro lost vision in one of his eyes after a law
enforcement officer fired a rubber bullet at his head
[Patricio A Cabezas/Al Jazeera]
Police in riot gear stand in front of a tourism bus in
Argentina
Government security forces arrive in riot gear on May 21 in
Buenos Aires, Argentina [Patricio A Cabezas/Al Jazeera]
Felix Bardone, a doctor, has led a team of volunteers in
treating protesters injured during the recent demonstrations
[Patricio A Cabezas/Al Jazeera]
Retirees have gathered weekly in front of Argentina's
Congress building to call for pension increases and blast
government austerity measures [Patricio A Cabezas/Al
Jazeera]
Police in riot gear stand in front of Argentina's Congress
Security forces form a line near Argentina's Congress
building on July 16 [Patricio A Cabezas/Al Jazeera]
An officer kneels on a protester during a demonstration on
October 8 in Buenos Aires, Argentina [Josefina Salomon/Al
Jazeera]
The article:
By Josefina Salomon - Buenos Aires, Argentina – Jonathan
Navarro, 33, can pinpoint the exact moment his life
changed forever. The moment constantly replays in his mind
— and it was caught on video.
It was nearly 5:30pm on March 12, and a group of pensioners
were staging their weekly protest in front of Argentina’s
imposing Congress building, its green-tinged bronze dome
looming overhead.
Hundreds of demonstrators had joined the retirees to
denounce cuts to government benefits and call for an
increase in pensions.
Navarro was one of them. He had travelled from San Martin,
on the outskirts of the capital Buenos Aires, to protest on
behalf of his father, a retiree who is struggling to afford
his medication.
“I watched on TV how the police were beating pensioners
every week. I couldn’t just stand by and keep watching. I
had to do something,” Navarro told Al Jazeera.
Tensions had been escalating for hours on that warm
Wednesday afternoon. Normally, the weekly protests were
small, but this one was larger than usual. Even rival
football fans had shown up to support the retirees.
As the afternoon stretched on, government forces accused the
protesters of violating the security perimeter. They began
using force — including tear gas and rubber bullets — to
disperse the crowds.
First, Navarro felt a searing sting on his leg. A rubber
bullet had struck him.
Then came a blast of light and a sudden burning sensation
across his face that made time feel like it was standing
still. Blood began running down one of his cheeks, followed
by a rush of pain. He had been shot again.
The
tear gas in the air made it difficult to
breathe. Deafening shouts came from every direction. Shots
were still ringing out as two of Navarro's friends grabbed
him by the arms and rushed him to an improvised first aid
station in a building a block away.
But Navarro's injuries were too serious to treat there. He
was taken to a hospital that evening, where, after a long
surgery, doctors confirmed that the second bullet had
permanently damaged his left eye.
He would never recover his vision.
“When the doctors told me, I just couldn’t believe what was
happening,” Navarro said, sitting at the kitchen table in
his home in San Martin.
“I went to the protest because I wanted to fight for my
father and other pensioners, and what we found were police
officers shooting tear gas and rubber bullets like it was a
war. They could have killed me.”
Growing repression
Human rights organisations say Navarro’s case is part of a
growing pattern of violence against protesters since
President Javier Milei took office in December 2023.
Shortly after his inauguration, Milei’s administration
published a new set of rules for policing protests.
Under the revised protocol, the security forces — including
those whose mandate is to protect Argentina’s borders, like
the military police — are allowed to use tear gas, water
cannon and rubber bullets to prevent people from blocking
traffic.
The government claims these “nonlethal methods” are
necessary to guarantee people’s right to circulation.
But critics say abuses, including arbitrary arrests,
ill-treatment and intimidation, have become the norm, even
when protesters are outnumbered by security forces.
In July, the Provincial Commission for Memory — an
autonomous government body that monitors human rights —
issued a report that found more cases of protest-related
injuries and detentions in the first half of 2025 than in
all of 2024.
A total of 1,251 people had been hurt in clashes between
police and security forces, and 130 people were arbitrarily
arrested, according to the report.
It also accused the police of having "used less-lethal
weapons against protesters irrationally and
disproportionately, disregarding protocols".
"Failure to comply with these protocols transforms these
weapons into lethal weapons," the report said.
The protest Navarro participated in was particularly bloody.
Healthcare professionals reported treating more than 300
protesters, some of whom had haemorrhages, trauma to the
chest and "open facial wounds", according to the Centre for
Legal and Social Studies (CELS), a human rights nonprofit.
Felix Bardone speaks as he sits behind a desk.
Among the injured was photojournalist Pablo Grillo, who was
hit on the head with a tear gas canister. Grillo spent weeks
in intensive care and is still recovering from his injuries.
“They [the security forces] might be using nonlethal
weapons, but even those can cause very serious,
life-changing injuries,” said Felix Bardone, a doctor who
was among the first to treat Navarro.
Bardone is part of a team of volunteer health professionals
who, every week, set up a first aid post near Congress at
the Instituto Patria, a think tank founded in 2016 by former
President Cristina Fernandez de Kirchner.
The number of patients the first aid post receives varies
week to week. But Bardone has cared for protesters whose
airways are inflamed by pepper spray and tear gas, and whose
bodies have been cut and bruised by projectiles and rubber
bullets.
In Navarro's case, the loss of his eye has meant the loss of
more than his vision.
“There are many things I still cannot do," he explained. "I
don’t have the same reflexes. I need to be very careful with
everything, and I feel that I’m constantly on high alert,
especially around loud noises. My life has changed
completely.”
Elderly protesters yell in front of a line of police
officers
Pieces of a puzzle
While police violence during protests isn’t new in
Argentina, the Provincial Commission for Memory estimates
the amount of repression has increased.
Last year, it said three out of 10 protests faced
disproportionate violence from state forces. This year, it
found half of all protests were met with such force.
Civil rights and advocacy groups are responding to the
uptick with calls for justice and acts of citizen
journalism.
For instance, just days after Navarro and Grillo were
injured, a group called Mapa de la Policia — "Map of the
Police" — appealed to the public to provide images of the
protest.
The group is comprised of independent media outlets and
civil society organisations, and together, they used the
publicly sourced photos and security-camera footage to
identify the officers implicated in the violence.
“When we put out a call for help, the response was
overwhelming,” said Alejandro Fraile, 34, one of the editors
at Mapa de la Policia. “It shows that the collective is
always more powerful than the more individualistic approach
the government proposes.”
Fraile said the group was able to reconstruct what happened
to Grillo and Navarro.
In Navarro's case, the group identified Coast Guard officer
Sebastian Emanuel Martinez as firing the shot that blinded
him, using a Byrna TCR rifle.
A federal court is now weighing allegations that the
government used excessive force against the protesters, and
hearings are currently under way.
Last week, the judge in charge of the case, Maria Servini,
issued a formal indictment against Martinez, as well as the
officer involved in Grillo's injuries.
A police officer in riot gear kneels on a protester, whose
feet are the only part visible beneath the officer's body.
Pablo Zapulla, Navarro’s lawyer, says the video footage has
become a key part of the investigation.
“The security forces failed to follow the protocols for the
use of force, in particular the principle of
proportionality, because it is clear they were not under any
direct threat when they shot,” he told Al Jazeera.
On September 16, Martinez himself was called to testify. In
his statement to the court, he denied any wrongdoing, saying
he acted in accordance with his "duty".
The Coast Guard did not respond to Al Jazeera's request for
comment.
Nearly six months after losing his sight, Navarro has had to
continue revisiting the trauma of that day, as the case
continues.
Jonathan Navarro with his mother and father on either
side of him
Jonathan Navarro stands between his mother and father at
their home in San Martin, Argentina, on September 5
[Patricio A Cabezas/Al Jazeera]
On a sunny afternoon in September, he stood on the steps of
the federal court where, moments earlier, he had testified.
“I don’t regret going to the protest and supporting
pensioners that day, despite everything that happened,”
Navarro said.
“They [the government] want us to be afraid, but we have to
keep fighting. The only thing I want now is justice, for me
and for the pensioners.”
It was a Wednesday, and like every week, the pensioners were
gathering in front of the Congress building, not far from
the court.
And like every week, the security forces were preparing to
stop them from blocking traffic.
Es wird behauptet am 21.10.2025: Argentinien
hat nur noch Bettler:
Präsident Trump: „**Argentinien kämpft ums Überleben** –
sie haben kein Geld, sie haben nichts, sie sterben“
https://t.me/standpunktgequake/212316?single