Cahuacahua
Cahuacahua ist gemäss einer Legende aus Neuquén ein Tier, das einer riesigen Viperschlange ähnlich ist, das sich von Baum zu Baum hangelt und Sprünge von bis zu 30 Metern machen kann. Sein Atem ist tödlich, und seine schrillen Schreie kündigen Regen an (S.284).
Caicaivilu (Caicai filu, Kay Kay filu)
Cai Cai ist ein mythisches, schlangenähnliches Tier, das in den Tiefen des Meeres lebt. Seine Stimme ist mit dem Wiehern eines Pferdes vergleichbar. Seine Haut ist schwarz und glänzend. Das Schlangenwesen Cai Cai hat zwei kleine, rote Flügel auf dem Kopf und kann fliegen. Das Meer ist sein Herrschaftsbereich. Cai Cai ist der Gegner der Menschheit und der Schlange Tren Tren (Txeg Txeg), Helding im Mapuche-Mythosüber die Sintflut (S.284).
Calchona
Calchona ist eine gestierhafte Frau, die Reisenden auf freiem Feld in der Nacht zum unpassenden Moment erscheint. Das Aussehen kann variieren bis zu einem grossen Hund. Gleichsam bewirkt die Präsenz von Calchona, dass die Hunde rebellische Söhne und untreue Frauen angreifen. Eine andere Version - aber eher weniger glaubhaft - beschreibt Calchona als gigantisches Schaf, das Wanderer beim Wandern stört, indem es sich auf sie wirft (S.284).
Camahuetu
Camahuetu ist ein mythisches Monster, das von den Hexern auf der Reise auf das Zauberschiff Caleuche benutzt wird. Gemäss einem Glauben ist Camahuetu ein Fabelwesen, das im Wasser lebt, und das man nur mit Lianen der Meeralgen fangen kann. Es hat auf dem Kopf zwei kleine Hörner. Wenn man diese Hörner abschabt und das Pulver in Salzwasser kocht und einnimmt, verleiht das Getränk neue Kraft und Gesundheit. Eine andere Version besagt, Camahuetu sei ein Tier ähnlich eines Kalbs und habe nur ein Horn. Erwachsen lebt es im Meer, in einigen wasserreichen Flüssen oder sumpfigen Bächen. Nur die Hexer können es mit Lianenseilen fangen, und nachdem das Horn abgenommen wurde, lassen sie es wieder ins Meer frei. Das Horn ist sehr begehrt, weil es der Zubereitung von Heilmitteln dient. Man kann das Horn auch eingraben, damit dann ein neues Camahuetu erscheint. Am Beburtsort formt sich dann ein Bächlein mit frischem Trinkwasser, das in Richtung Meer fliesst. Auf dem Weg zum Ozean zerbricht das Camahuetu alles, was ihm im Wege steht (S.285).
Carbunclo
Carbunco ist ein mythologisches Tier, das über vier Paar Tatzen hat. Animal mitológico que tiene más de cuatro pares de patas. Se caracteriza por emitir desde las hendiduras de su cuerpo fuertes rayos de luz que pueden iluminar hasta dos leguas a la redonda. Quien consiga cazar un carbunclo tendrá una vida dichosa y llena de fortuna (p.285).
Carcancho
Carcancho ist ein mythologisches Wesen, das in den Feldern und auf den Schneebergen lebt. Sein Körper ist haarig und es ernährt sich von Wurzeln (S.285).
Cogo
Cogo bedeutet Eule oder Kautz. Aber einige Legenden beschreiben Cogo auch als Riesenkatze mit einem Gesicht eines Hahns (Güggel) und mit einem blutrünstigen Instinkt (S.285).
Colo Colo
Colo Colo ist ein sehr alter Vogel, der das blut und den Speichel von Personen aufsaugt und so eine Krankheit provoziert: die Schwindsucht. Eine andere Version beschreibt Colo Colo als gefederte Ratte, die wie ein Vampir aussieht. Die Mapuche glauben, dass Colo Colo aus einem Ei schlüpft, das von einem Hahn gelegt wurde. Wenn die Eierschale etwas aufgeht, dann kommt es eine Schlange oder eine Echse raus. Kurz darauf verwandelt sich das Tier in ein Colo Colo. Um das Tier zu verjagen, machen die Eingeborenen von Exorzismus Gebrauch (S.285).
Coñilauquen o Chumpall
Das Wort Coñilauquen oder Chumpall bedeutet "Seetochter". Es ist ein mythisches Wesen ähnliche einer Meerjungfrau. Die Ureinwohner erzählen, wenn die Fischer zu viel Fische fischen, dann wird Coñilauquen wütend und wird das Schiff zum Kentern bringen (S.286).
Copihue
Genio maligno morador de las altas cumbres, que descendía a los valles para robarles chicha (<span style="font-style: italic;">muday ) a los mapuches. Al estar completamente borracho y para no perderse en su regreso, colocaba en las ramas de los árboles campanitas encendidas con el fuego de los volcanes. En una de sus incursiones fue derrotado por espíritus superiores, quienes lo castigaron con el destierro. Su única súplica fue poder llevarse las campanitas para alumbrar el camino. Pero los espíritus no se lo concedieron. Desde entonces, los bosques están adornados por las flores del copihue rojo, que no son otra cosa que las lumbres utilizadas por el ladrón de chicha (p.286).
Cuca blanca
Cuca blanca (weisser Cuca) ist ein gutmütiger Kobold, der hilft, den richtigen Weg zu finden, wenn Wanderer sich im Wald verirrt haben. Er stellt sich mit dem Ruf "Cuca!" vor (S.286).
Cuca cordillerana
Cuca cordillerana (Berg-Cuca) ist ein grosses Wesen, halb Frau, halb Kuh. Es hebt den verborgenen Kopf, und deswegen kann man das Gesicht nicht sehen. In der Nacht landet es leise über Wohnhäusern und entführt jeweils einen der Bewohner in ein weit entferntes Gebiet. Die geraubte Person bleibt dabei unversehrt (S.286).
Cuca negra
Cuca negra (Schwarz-Cuca) ist ein sehr gefährlicher Nachtvogel, der den Tod einer Person ein Jahr im Voraus verkündet, wenn er auf dem Flug jemanden berührt. Ähnliche Folgen treten auf, wenn der Vogel sich auf ein Hausdach setzt (S.286).
Cuchivilu (Cuchi filu)
La traducción literal es "jabalí-víbora". Por lo tanto, el mito lo representa como una gran serpiente con cabeza de cerdo que habita el fondo del mar. No obstante, su debilidad es chapotear en aguas dulces, por lo que suele encontrárselo en lagos o ríos. Sólo los brujos pueden verlo, para los demás mortales es completamente invisible. Si alguien se baña en un (p.286) lago donde está el cuchivilu (cuchi filu), contraerá una enfermedad parecida a la sarna que ni siquiera la machi (chamana) se atreverá a curar (p.287). Culeng Culeng Das Wort "Culeng Culeng" bedeutet "schnell" oder "schnell von der Seite" ("rápido de costado"). Culeng Culeng ist ein beflügelter Geist, der sich mit dem Schutz der natürlichen Weidegründe beschäftigt, und derRaubtiere verfolgt (S.287).
Culilpillañ
Culilpillañ ist ein mit der <span style="font-style: italic;">machi (Schamanin) verbündeter Geist und wesentlicher Teil der Legion der Pillañes. Culilpillán lebt im Innern von Felsen und wird von der machi für Reisen angefordert (S.287).
Cumpihuichen
Ser mitológico que adquiere ese nombre cuando el pihuichen (serpiente volante) es invocado por el brujo o la machi, ante un hecho de sangre. En esas circunstancias sangrientas, el ser se presenta de color rojo, con pequeñas alas negras y con enormes colmillos (p.287).
Curuvilu (Curu filu)
Die Curuvilu (die Curu-Schlange) ist eine mythologische Meerschlange, die wie Coñilauquen (Seetochter) die Fische for den menschlichen Raubtieren hütet (S.287).
Cheruve
Para los mapuches, un aerolito, meteorito o cualquier cosa caída del cielo era la manifestación de un espíritu de fuego. Como aerolito, es precursor de muertes y desgracias para las familias que residan en la dirección donde estalló. Sin embargo, al caer al suelo se transforma en una piedra roja que proporciona buenos augurios a quien la encuentre (p.287). En algunas comarcas le atribuyen una forma híbrida: cabeza humana y cuerpo de serpiente. Otros lo representan como un hombre de condiciones y proporciones sobrehumanas que vive en la cumbre de los volcanes y que se alimenta de niñas indígenas. En caso de no poseer la mujer que él desea, se venga secando los ríos o provocando terribles erupciones volcánicas. El único modo de detenerlo es ofrendándole la niña que él quiere (p.287).
Chichimen
Nutria marina llamada "gato de mar". Es considerado del dueño del mar. El mar se encarga de (p.287) protegerlo y se enfada si algún cazador atrapa al <span style="font-style: italic;">chichimen. Tanto se enoja el mar con el cazador, que lo persigue y apresa. Para liberarse de sus garras, el cazador debe devolver su presa al agua. En caso contrario, el mar lo llevará hasta las profundidades más oscuras (p.288).
Chihued
Chihued ist ein "schläfriger" Vogel, der immer hinter den Wanderern bleibt und wartet, bis diese sich nähern, um eine Meter weiter Flüge zu unternehmen. Die alten Mapuches erzählen, dass es sich in Wirklichkeit um einen Hexer handelt, der in einen Vogel verwandelt ist, der dazu verdammt ist, auf den Wegen umherzuirren (S.288).
Chime
Chime ist eine mythologische Figur, die einen grossen Stier repräsentiert, der in den Tiefen der Seen wohnt. Seine Mission ist es, die Pflanzen- und Tierwelt der Wälder zu schützen. Wenn jemand es wagt, der Natur Schaden zuzufügen, dann wird Chime derart wütend, dass sein unverwechselbares Getöse sich in einen schrecklichen Sturm verwandelt (S.288).
Chompallhue
Chompallhue ist ein Geist, der Besitzer von Seen und Lagunen. Bei einigen Gelegenheiten wird er als mythologisches Tier charakterisiert. Generell aber wird er als braunhäutiges und gelocktes Männchen angesehen, das in den Tiefen der Seen lebt (S.288).
Choñchoñ
Cabeza con alas en que se convertían los brujos para efectuar sus peregrinaciones nocturnas. Para hacer sus salidas, los brujos hacían desprenderse la cabeza del cuerpo y las orejas se transformaban en alas. El cuerpo, durante la ausencia de la cabeza, debía quedarse de espaldas. De otro modo no podría reunírsele a su vuelta. Muchos son los cuentos de las desgracias causadas por haberse dado vuelta el cuerpo debido a la malicia de otras personas. Otra versión hace figurar al choñchoñ como una de las tantas formas que adoptan os brujos para realizar sus tareas. El grito de esta ave era considerado como anuncio de muerte próxima (p.288).
Chucau
Una de las tantas aves con poder agorero. Su vuelo es corto y torpe. Se caracteriza por tener dos cantos diferentes (p.288). Cuando se le escucha cantar "huitroo", presagia miserias y penurias para quien haya escuchado. Y cuando dice "chucau", la suerte del oyente será de felicidad plena. Con su cuerpo desecado se hace un amuleto llamado "cangaiquin". Era costumbre que una joven a punto de casarse penetrara en el bosque hasta escuchar el "chucau, chucau" que le anunciara buen matrimonio (p.289).
Chuncho
Chuncho ist ein kleiner "Titónico" der hohen Berge, bekannt als "König der Vögel", von denen er sich ernährt. Seine aussergewöhnliche Figur bewirkt, dass die Vögel sich ihm neugierig nähern und ihn beobachten. Diesen Moment nützt der Chuncho aus, um die Vögel dann zu fangen. Ausserdem werden ihm magische Tugenden zugeschrieben, was die Liebe und das Glück im Spiel betrifft (S.289).
Chuviño
Chuviño ist ein Affen-Kobold. Er hat spezielle Kräfte, die es erlauben, Raubtiere anzuzünden. Es gelingt ihm, seine Opfer zur Verzweiflung zu bringen, ohne ihnen physischen Schaden zuzufügen (S.289).